Beagle Mix schaut seinen Halter an

Verantwortungsvolle Haustierhaltung  


Ein Tier braucht Zeit, Wissen und Planung

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Ein Haustier kann das Leben bereichern, bedeutet aber auch eine langfristige Verpflichtung. Wer sich für ein Tier entscheidet, übernimmt die Fürsorge für ein fühlendes Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Eine bewusste Entscheidung hilft, das Wohl des Tieres zu sichern und einer späteren Abgabe vorzubeugen.

Bin ich bereit für ein Haustier?  

Bevor Sie sich für die Aufnahme eines Tieres entscheiden, sollten Sie sich ehrlich fragen, ob Ihre Lebenssituation dafür geeignet ist. Dabei spielen Zeit, Kosten, Wohnsituation, Gesundheit sowie Betreuung in Ferien oder Notfällen eine zentrale Rolle.

Nur wer diese Fragen mit «Ja» beantworten kann, hat die Grundlage für ein verantwortungsvolles Zusammenleben mit einem Haustier geschaffen. 
Nur wenn Sie sich mit den Bedürfnissen eines Tieres, seiner Haltung, seinem Verhalten und dem Aufwand im Alltag vertraut machen, können Sie ihm ein gutes Leben ermöglichen. So entsteht ein respektvolles und verantwortungsvolles Zusammenleben. 

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Langfristige Verantwortung

Ein Haustier begleitet Sie viele Jahre: Hunde und Katzen oft über ein Jahrzehnt, Kaninchen bis zu zehn Jahre. Können Sie die Versorgung des Tieres über seine gesamte Lebensdauer sicherstellen?

Wissen und Vorbereitung

Haben Sie sich über die Bedürfnisse, Ernährung und Haltung des Tieres informiert? Sind Ihre Erwartungen an das Tier realistisch? Welche Tierart passt zu Ihrem Lebensstil? 

Zeit und Aufmerksamkeit

Tiere benötigen tägliche Pflege, Zuwendung und Beschäftigung. Haben Sie dafür genügend Zeit? 

Geduld und Verständnis

Sind Sie bereit, auch bei Verhaltensproblemen liebevoll zu reagieren? Können Sie Ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten des Tieres zurückstellen?

Gesundheit und Hygiene

Sind Sie auf mögliche Krankheiten vorbereitet und können Sie auch für ein älteres oder pflegeintensives Tier sorgen?

Wohnsituation

Passt Ihre Wohnsituation zu dem Tier? Liegt eine Erlaubnis des Vermieters vor?

Kosten

Haben Sie die laufenden und einmaligen Kosten (Futter, Tierarzt, Ausstattung, Notfälle) realistisch eingeplant?

Urlaub und Notfälle

Gibt es eine verlässliche Betreuung, wenn Sie verreisen oder krank werden? 

Jedes Tier hat eigene Bedürfnisse

Hund, Katze oder Kaninchen stellen unterschiedliche Anforderungen an Zeit, Haltung und Umfeld. Nur wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, ist ein gutes Zusammenleben möglich.

Hund – mehr als nur Gassi gehen

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Mehr als 
nur Gassi gehen


Hunde brauchen Bewegung, Beschäftigung, Erziehung und engen Familienanschluss. 

Mehr über Hunde erfahren

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Katze – selbstständig, aber nicht anspruchslos  

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Selbstständig, 
aber nicht anspruchslos


Katzen brauchen Aufmerksamkeit, Struktur, Rückzug und eine artgemässe Umgebung. 

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Kaninchen – sensibel und sozial

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Sensibel 
und sozial


Kaninchen dürfen niemals einzeln gehalten werden. Sie brauchen viel Platz und Artgenossen.

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Infos zur Hundehaltung anzeigen

  • Lebenserwartung:  
    Je nach Rasse 10 bis 15 Jahre oder mehr.  
  • Anschaffung:  
    Wählen Sie einen Hund, der zu Ihrem Lebensstil passt - und nicht nach seinem Aussehen. Lernen Sie das Tier und sein Umfeld vor der Entscheidung gut kennen. Idealerweise holen Sie einen Hund aus dem Tierheim oder von einer seriösen Vermittlungsstelle.   
  • Haltung und Alltag:  
    Damit Hunde glücklich sein können, brauchen sie mehr als Zuneigung. Sie benötigen engen Familienanschluss, tägliche Bewegung und geistige Auslastung.   
  • Zeitaufwand:  
    Spaziergänge allein reichen nicht aus. Training, Spiel und soziale Interaktion sind ebenfalls wichtig. Planen Sie dafür täglich mehrere Stunden ein. 
  • Kosten:  
    Zu den laufenden Ausgaben gehören Futter, Tierarztkosten, Versicherung, Steuer und Ausstattung.   
  • Wissen und verantwortungsvoller Umgang: 
    Ein gutes Zusammenleben setzt Wissen über Körpersprache, Lernverhalten und rassespezifische Bedürfnisse voraus. Geduld, Konsequenz und Wissen sind entscheidend. Ziehen Sie bei Bedarf qualifizierte Trainerinnen oder Trainer zurate.   
  • Betreuung in Abwesenheit:  
    Bei Reisen, Krankheiten oder anderen Ausfällen muss die Betreuung Ihres Hundes zuverlässig geregelt sein.   
  • Registrierung:  
    In der Schweiz müssen Hunde gechippt und im Amicus-System registriert sein. Das hilft, entlaufene Tiere sicher nach Hause zu bringen, und schützt vor Diebstahl.   
  • Ernährung:  
    Füttern Sie ausgewogen und bedarfsgerecht. Rasse, Alter, Aktivität und Gesundheitszustand beeinflussen den Nährstoffbedarf Ihres Hundes. 
  • Häufige Irrtümer:  
    Hunde sind keine Maschinen, die nur «funktionieren» oder «ständig verfügbar» sind. Sie sind fühlende Wesen mit Charakter, Emotionen und individuellen Bedürfnissen.

Infos zur Katzenhaltung anzeigen

  • Lebenserwartung:  
    In der Regel 12 bis 15 Jahre alt, teilweise sogar deutlich älter.
  • Anschaffung:  
    In Tierheimen und Auffangstationen warten viele Katzen auf ein neues Zuhause. Entscheiden Sie sich bewusst und nehmen Sie sich Zeit für diese Entscheidung.
  • Haltung und Alltag:  
    Katzen sind zwar eigenständig, brauchen aber dennoch Nähe, Beschäftigung und Rückzugsmöglichkeiten.
  • Zeitaufwand:  
    Planen Sie täglich Zeit für Pflege, Spiel und Aufmerksamkeit ein, auch bei Freigängern.
  • Kosten:  
    Zu den laufenden Ausgaben gehören Futter, Tierarztkosten, Versicherung, Impfungen, Ausstattung und Betreuung bei Abwesenheit.
  • Wissen und verantwortungsvoller Umgang: 
    Ein harmonisches Zusammenleben gelingt, wenn Sie die Körpersprache Ihrer Katze verstehen, Stressanzeichen erkennen und für eine artgemässe Beschäftigung sorgen. Ob Freigang oder Wohnungshaltung: Wichtig ist, dass die Bedürfnisse der Katze in beiden Haltungsformen erfüllt werden.
  • Betreuung in Abwesenheit:  
    Auch bei Reisen, Krankheit oder unerwarteten Ausfällen sollte die Betreuung Ihrer Katze jederzeit gesichert sein.
  • Kastration:  
    Eine Kastration verhindert eine unkontrollierte Vermehrung und hilft dabei, die Zahl verwilderter Streunerkatzen zu reduzieren. Auch Kater sollten kastriert werden.
  • Registrierung:  
    Das Chippen und die Registrierung ermöglichen eine eindeutige Identifikation. Das ist besonders wichtig, falls Ihre Katze einmal entläuft oder verletzt aufgefunden wird.
  • Freigang oder Wohnungshaltung:  
    Beide Formen haben ihre Vor- und Nachteile. Wichtig ist, dass die Bedürfnisse der Katze in jeder Haltungsform erfüllt werden.
  • Häufige Irrtümer:  
    Katzen gelten oft als pflegeleicht und unkompliziert. Doch auch sie haben Bedürfnisse und zeigen feine Signale, die ernst genommen werden sollten.

Infos zur Kaninchenhaltung anzeigen

  • Lebenserwartung:  
    In der Regel 7 bis 10 Jahre alt.   
  • Anschaffung:  
    Die Anschaffung von Kaninchen sollte gut überlegt sein. Wenn Sie sich bewusst für die Haltung entscheiden, nehmen Sie am besten Tiere aus dem Tierheim oder einer Auffangstation auf.   
  • Haltung und Alltag:  
    Kaninchen dürfen nie allein gehalten werden. Sie brauchen mindestens einen Artgenossen. Handelsübliche Käfige sind ungeeignet. Ideal sind Gehege mit einer Fläche von zehn Quadratmetern oder mehr. Bei Wohnungshaltung sollten Zugluft, Lärm, giftige Pflanzen oder Kabel unbedingt vermieden werden.   
  • Zeitaufwand:  
    Für Pflege, Fütterung, Reinigung und achtsame Zuwendung sollten Sie täglich mindestens eine Stunde einplanen.   
  • Kosten:  
    Zu den laufenden Ausgaben gehören Gehege, Ausstattung, Futter, Einstreu und regelmässige Tierarztbesuche, zum Beispiel bei Zahnproblemen.   
  • Wissen und verantwortungsvoller Umgang: 
    Kaninchen sind keine Kuscheltiere. Sie mögen es nicht, hochgehoben oder festgehalten zu werden. Für sie ist ruhige Beobachtung und vorsichtiger Kontakt auf Augenhöhe deutlich angenehmer. Kaninchen zeigen Krankheiten oft erst spät. Achten Sie deshalb täglich auf Veränderungen im Verhalten, im Fressverhalten, im Fell, an den Augen oder im Kot. So lassen sich gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen. 
  • Betreuung in Abwesenheit:  
    Die Versorgung der Tiere muss bei Ferien, Krankheit oder anderen Ausfällen zuverlässig geregelt sein.   
  • Kastration:  
    Kaninchen werden früh geschlechtsreif. Um ungewollten Nachwuchs zu verhindern, sollten sie möglichst vor der Geschlechtsreife kastriert werden.   
  • Futter:  
    Heu ist die Grundnahrung. Es wird mit Frischfutter wie Gemüse, Kräutern und Grünfutter ergänzt, zum Beispiel Wiesenpflanzen und Gemüsegrün. Körnerfutter ist ungeeignet.  
  • Häufige Irrtümer:  
    Kaninchen sind nicht automatisch geeignete Haustiere für Kinder. Sie benötigen viel Zeit, Fachwissen und einen einfühlsamen Umgang.    

Verantwortung beginnt vor der Anschaffung

Viele Tiere werden abgegeben, weil ihre Bedürfnisse unterschätzt wurden. Wer sich im Voraus informiert und eine bewusste Entscheidung trifft, kann Tierleid verhindern und die Arbeit der Tierheime erleichtern.

Tierheime und Auffangstationen bieten zudem die Möglichkeit, einem Tier ein neues Zuhause zu geben.  

Vorteile einer Adoption

Gut informiert entscheiden

Fundierte Informationen sind wichtig, um realistische Erwartungen zu entwickeln und die richtige Entscheidung zu treffen.

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