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Jedes horn ist wichtig

Ställe müssen an die Tiere angepasst werden – nicht umgekehrt

In der Schweiz werden jährlich rund 200'000 Kälber enthornt – eine Prozedur, die für die Tiere Stress und Schmerzen bedeutet und die langwierige Komplikationen nach sich ziehen kann. Die Hornansätze der Kälber sind stark durchblutet und weisen viele Nerven auf. Deswegen sind die Tiere dort besonders empfindlich.

Der Eingriff wird damit begründet, dass Hörner in den engen Ställen ein zu grosses Verletzungsrisiko darstellen würden. VIER PFOTEN ist jedoch der Meinung, dass die Ställe an die Tiere und nicht die Tiere an die Ställe angepasst werden sollten. Hörner gehören nun einmal zum Rind – egal ob Kuh, Stier oder Ochse – und sind zudem wichtig für ihr Sozialverhalten. Auch können behornte Tiere problemlos in Laufställen gehalten werden, sofern diese darauf ausgerichtet sind.

Beratung für die Haltung von horntragenden Rindern in Laufställen

VIER PFOTEN engagiert sich seit vielen Jahren dafür, dass Wissen aus Forschung und Praxis für interessierte Landwirte zugänglich gemacht wird und somit die horntragenden Rinder von besseren Haltungsbedingungen profitieren können.

 So unterstützen wir Beratungen von Bauern durch Experten des Forschungsinstituts für Biologischen Landbau FiBL. Durch diese Beratungen finden die Landwirte individuelle Lösungen für notwendige Umbauten oder Ausbauten, um ihren Rindern eine artgemässe Haltung im Freilaufstall mit Hörnern zu ermöglichen.

kuh mit hörnern

Hörner gehören nun einmal zum Rind – egal ob Kuh, Stier oder Ochse – und sind zudem wichtig für ihr Sozialverhalten.