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Schweine hinter Gittern

Massentierhaltungsinitiative

VIER PFOTEN für eine Schweiz ohne Massentierhaltung

Der Konsum tierischer Nahrungsmittel ist weltweit seit vielen Jahren enorm hoch. Der grosse Verbrauch an tierischen Lebensmitteln wird mehrheitlich mittels industrieller Nutztierhaltung gedeckt. Das Schweizer Tierschutzgesetz wird gerne als vorbildlich bezeichnet. Fakt ist aber, dass im Bereich der Haltung von Nutztieren dennoch viele relevante Tierschutzprobleme existieren.

Diese Probleme lassen sich nicht nur vermindern, sondern sogar komplett vermeiden. Die oben beschriebene industrielle Art der Nutztierhaltung muss ein Ende haben. Und genau das ist das Ziel der Massentierhaltungsinitiative von Sentience Politics, welche auch VIER PFOTEN unterstützt. Der Initiativtext fordert, dass Tiere nicht in Massentierhaltung leben müssen und beschränkt den Import ausländischer Produkte. VIER PFOTEN unterstützt diese Initiative, um auf eine Schweiz ohne Massentierhaltung hinzuarbeiten.

Mehr Informationen zur Initiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz».

Probleme in der nutztierhaltung

  • Fehlender Auslauf
  • Strukturlosigkeit
  • Zucht auf Höchstleistung
  • Wohl der Tiere wird in den gängigen Haltungssystemen für die Rentabilität stark eingeschränkt
  • Ausleben von natürlichen Verhaltensweisen und Grundbedürfnissen ist oft nicht annähernd möglich > ein Mastschwein von 110kg hat nur 0.9m² Platz zur Verfügung, Auslauf ins Freie ist zudem nicht zwingend
  • Etwa 50% aller Mastrinder verbringen ihr Leben ohne Auslauf ins Freie
  • Produktion tierischer Lebensmittel verbraucht viele Ressourcen und verschmutzt Wasser und Atmosphäre
  • Konsum zu vieler tierischer Nahrungsmittel kann für die Gesundheit schädlich sein (Übergewicht, Antibiotikaresistenz etc.)

Update August 2019 - 120'000 Unterschriften gesammelt

Seit Juni 2018 wurden fleissig Unterschriften gesammelt – mit Erfolg!  Bereits Anfang Juli, knapp sechs Monate vor Ablauf der Sammelfrist, haben wir unser erstes Etappenziel erreicht. Es wurden über 120’000 Unterschriften gesammelt. Das ist ein voller Erfolg, denn 100'000 Unterschriften sind nötig, damit die Initiative dem Schweizer Volk zur Abstimmung vorgelegt werden kann. In einem nächsten Schritt wird die Initiative offiziell in Bern eingereicht.

Trotz dieses Erfolges ist unsere Arbeit damit noch lange nicht zu Ende. Die Initiative muss in den nächsten drei Jahren dem Stimmvolk vorgelegt werden. Damit sich die Situation der landwirtschaftlich genutzten Tiere massiv verbessert, braucht es ein klares «JA» an der Urne. Um das zu erreichen, brauchen wir viele Unterstützer. Hier werden Sie zum Thema auf dem Laufenden gehalten!

Update 17. September 2019 - Initiative eingereicht

Am 17. September 2019 haben die Organisationen zusammen mit Politikern, die hinter der Massentierhaltungsinitiative stehen, diese eingereicht. 72 Kisten gefüllt mit über 100'000 Unterschriften wurden in Bundesbern übergeben.