Suche

Spenden Patenschaft
Schweine in der Massentierhaltung hinter Gittern

Massentierhaltung muss ein Ende haben

10.12.2019

VIER PFOTEN unterstützt die Initiative gegen Massentierhaltung in der Schweiz

Setzen Sie sich gemeinsam mit VIER PFOTEN gegen Massentierhaltung ein! Der Konsum tierischer Nahrungsmittel ist weltweit seit vielen Jahren enorm hoch. Der grosse Verbrauch an Tierprodukten wird mehrheitlich durch industrielle Tierhaltung gedeckt. Das Schweizer Tierschutzgesetz wird zwar gern als vorbildlich bezeichnet. Fakt ist aber: In der Haltung von Nutztieren existieren viele relevante Tierschutzprobleme.

Ziele der Initiative gegen Massentierhaltung

Dabei liessen sich diese Probleme sich nicht nur vermindern, sondern sogar komplett vermeiden. Die Massentierhaltung von Schweinen, Hühnern, Rindern und anderen sogenannten Nutztieren muss ein Ende haben! Das ist das Ziel der Initiative gegen Massentierhaltung von Sentience Politics. Die Initiative fordert, dass Tiere nicht in Massentierhaltung leben müssen – und beschränkt auch den Import ausländischer Produkte. VIER PFOTEN unterstützt diese Initiative, um auf eine Schweiz ohne Massentierhaltung hinzuarbeiten.

Mehr Informationen zur Initiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz».

Probleme in der nutztierhaltung

  • Das Wohl der Tiere wird in den gängigen Haltungssystemen für die Rentabilität stark eingeschränkt. Gründe sind unter anderem fehlender Auslauf und Strukturlosigkeit der Ställe.
  • Das Ausleben von natürlichen Verhaltensweisen und Grundbedürfnissen ist oft nicht annähernd möglich. Ein Mastschwein mit einem Gewicht von 110 Kilogramm hat nur 0,9 Quadratmeter Platz zur Verfügung. Auslauf ins Freie ist zudem nicht verpflichtend.
  • Etwa 50 Prozent aller Mastrinder verbringen ihr Leben ohne Auslauf im Freien.
  • Der Konsum zu vieler tierischer Nahrungsmittel kann für die eigene Gesundheit schädlich sein (beispielsweise Übergewicht und Antibiotikaresistenz).
  • Die Produktion tierischer Lebensmittel verbraucht viele Ressourcen und verschmutzt Wasser und Atmosphäre.

August 2019: 120'000 Unterschriften gesammelt

Seit Juni 2018 wurden fleissig Unterschriften gegen die Massentierhaltung in der Schweiz gesammelt – mit Erfolg! Bereits Anfang Juli, knapp sechs Monate vor Ablauf der Sammelfrist, haben wir unser erstes Etappenziel erreicht. Es wurden über 120’000 Unterschriften gesammelt. 100'000 Unterschriften sind nötig, damit die Initiative dem Schweizer Volk zur Abstimmung vorgelegt werden kann. In einem nächsten Schritt wird die Initiative offiziell in Bern eingereicht.

Trotz dieses Erfolges ist unsere Arbeit damit noch lange nicht zu Ende. Die Initiative muss in den nächsten drei Jahren dem Stimmvolk vorgelegt werden. Damit sich die Situation der landwirtschaftlich genutzten Tiere massiv verbessert, braucht es ein klares «JA» an der Urne. Um das zu erreichen, brauchen wir viele Unterstützer. Hier bleiben Sie zum Thema Massentierhaltung auf dem Laufenden!

17. September 2019: Initiative eingereicht

Am 17. September 2019 haben die Organisationen zusammen mit engagierten Politikern die Initiative gegen Massentierhaltung eingereicht. 72 Kisten, gefüllt mit über 100'000 Unterschriften, wurden in Bundesbern übergeben.

Übrigens: Auch Sie können sich für das Wohl von Nutztieren einsetzen – ganz einfach mit Ihrem Einkaufszettel! Erfahren Sie hier mehr zum Thema Tierschutz und Ernährung!