Käseplatte

Tierfreundlicher Käse essen

Unsere Tipps für Ihren Alltag

11.10.2019
  • Labels
    Informieren Sie sich auf der Labelseite Labelinfo über die verschiedenen Milchlabels und die Haltungsbedingungen der Tiere. Verzichten Sie auf Produkte aus konventioneller Haltung. Achten Sie auf Labels, die den Tieren zumindest regelmässigen Auslauf garantieren, die Tiere in einem Freilaufstall leben und im Sommerhalbjahr auf die Weide dürfen. Käse mit einem Bio-Label ist in der Schweiz gut erhältlich und berücksichtigt schon viele der Tierwohlaspekte.
  • Vorsicht bei Spontankäufen
    Sehen Sie von Spontankäufen ab und planen Sie, was für Käse und wieviel Sie kaufen. Bei Spontankäufen greift man eher zu Produkten, die man sonst vielleicht im Regal stehen lassen würde.
  • Bio-Produkte 
    Greifen Sie bei der Fonduemischung, beim Racelettekäse, beim Streichkäse sowie beim Käsestück wann immer möglich zu Produkten aus Bio-, Weide- oder vergleichbarer Haltung, die den Tieren möglichst gute Lebensbedingungen garantieren.
  • Restaurant-Besuche
    Fragen Sie auch in Restaurants, Cafés und Kantinen nach der Herkunft des verwendeten Käses. Je mehr Personen danach fragen, desto eher wird eine Alternative zum konventionellen Käse angeboten.
  • Vorrat mit Qualität
    Hart-/Halbhartkäse ist gut lagerfähig. Wenn sie einen tierfreundlichen Anbieter gefunden haben, kaufen sie lieber dort etwas mehr und machen ihre Käsesandwiches selbst statt im Take away ein Käsesandwich mit Käse aus unbekannter Herkunft zu kaufen.
  • Pizza
    Schon mal darüber nachgedacht aus welcher Tierhaltung der Käse auf der Tiefkühlpizza kommt? Seien Sie vorsichtig: Für Fertigprodukte wie die Tiefkühlpizza werden sehr oft die billigste Bestandteile verwendet, was zulasten der Tiere geht. Vorallem auch der Käse auf Tiefkühlpizzas hat oft eine fragwürdige Herkunft. Die Tierhaltebedingungen sind schwer überprüfbar. Wir empfehlen deshalb: Homemade Pizza. Das macht Spass und Sie können die Pizza mit dem belegen was Ihnen am besten schmeckt. Dafür sollte vorzugsweise Mozarella mit einem Biolabel verwendet werden.
  • Pasta
    Tierschutz auch beim Pasta Plausch: Probieren Sie die Pasta mit etwas weniger Käse, dafür in Bio-Qualität. Oder lassen Sie den Käse ganz weg, dann schmecken Sie die Sauce besser.
  • Fondue- und Racelette
    Winterzeit ist Fondue- und Raclette-Zeit: Seien Sie mutig und statt beim dritten Besuch auch Fondue oder Racelette zu servieren, versuchen Sie es mit einem pflanzenbasierten Dinner. Es gibt so viele tolle Gerichte, die Sie bestimmt zum Gastgeber des Jahres machen.
  • Vorsicht bei einigen Käsespezialitäten
    Parmesan, Mozarella oder Camembert, etc. stammen häufig aus dem Ausland. Die Tierhaltungsbedingungen sind meist schwer überprüfbar daher unbedingt auf Tierschutz-Labels achten. Labels die nur aussagen, dass ein Produkt aus einer gewissen Region kommt, sagen meist gar nichts über die Tierhaltungsbedingungen aus. Das hierzulande häufigste Label für ausländische Käsespezialitäten mit Tierwohlanforderungen sind Bio-Labels. Achten Sie darauf!
  • Take aways
    Vorsicht bei Take aways: Viele Käsezubereitungen sind Billigprodukte und unklarer Herkunft. Wenn Sie Käsesandwichs essen möchten, dann informieren Sie sich wo es Bio-Take Aways oder sonstige nachhaltige und möglichst tierfreundlich produzierte Snacks am Mittag gibt.
  • Tierfreundliche Bauern unterstützen
    Unterstützen Sie kleine, regionale Tierwohlprojekte, wie zum Beispiel Käse aus einer Mutter- und Ammengebunden Kälberaufzucht mit dem Kauf derer Produkte.
  • Persönlicher Kontakt
    Suchen Sie den direkten Kontakt mit lokalen Milch- und Käseproduzenten und informieren Sie sich über die Tierhaltung.
  • Käse-Alternativen
    Für einen «käsigen» Geschmack in Saucen, im Gratin oder auf der Pasta sind Hefeflocken ein guter Tipp. Sie bringen eine gewisse Würze ins Gericht und sind zudem auch noch gesund. Probieren Sie beim Streichkäse doch mal eine rein pflanzliche Variante (zB. von Simply V bei Coop) aus.

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