Das Leid für Foie Gras

Stopfmast ist grausam. 
Stopp Foie Gras 

Einblick in das Leben einer Ente

4.11.2021

6 Gründe...

... kein Foie Gras zu essen

  • Die tierquälerische Stopfmast ist in der Schweiz seit 1978 verboten.
  • Jährlich werden 200 TonnenStopfleber in die Schweiz importiert. 600'000 Gänse und Enten sterben, nur um die Schweizer Nachfrage zu decken.
  • Die Enten werden gezwungen, zweimal am Tag in nur 3 Sekunden bis zu 1 kg Futter pro Fütterung  aufzunehmen. Das entspricht der Menge von 12 kg Spaghetti an einem Tag für einen Menschen.
  • Die Leber kann auf das Zehnfache ihrer normalen Grösse anwachsen. Die Ente kann weder atmen noch sich richtig bewegen.
  • Die intensive Entenhaltung stellt ein Risiko für Vogelgrippe-Epidemien dar.
  • Es existieren leckere tierfreundliche Alternativen.

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Drei Monate des Grauens

Einblick in das Leben einer Ente, die gestopft wird, um Foie Gras, Entenbrust und Confit zu produzieren

Eier

Ein künstliches Leben von Anfang an

Das Leben einer Ente in der Stopfleberproduktionskette beginnt traurig. Das Sperma von Barbary-Enten wird verwendet, um die Pekingenten künstlich zu befruchten. Aus dieser Verbindung entsteht eine sterile Hybride: die Mulard-Ente, die hauptsächlich für die Herstellung von Stopfleber, Magret und Confit verwendet wird. 
Die Eier werden dann künstlich ausgebrütet
, und zwar unter perfekten Feuchtigkeits- und Temperaturbedingungen, aber ohne mütterliche Wärme. 

Tag 1
Junge Enten

Tierqual vom Moment des Schlüpfens an 

Bei der Geburt wird das Geschlecht der Ente bestimmt. Am ersten Tag ihres Lebens wird die weibliche Ente vergast oder zerdrückt. Sie ist nicht profitabel genug für die Stopfleberindustrie. Ein zu schwaches Männchen erleidet dasselbe Schicksal. Die anderen werden von der Brüterei zum Betrieb transportiert.

Tage 1-28
Ein unzureichendes Leben

Ein nicht artgemässes Leben

Dann beginnt die Aufzuchtsphase der Ente: Zunächst hat sie freien und unbegrenzten Zugang zu Nahrung. Sie wird in einem geschlossenen, beheizten Gebäude ohne Zugang zur Aussenwelt und ohne Zugang zu Wasser gehalten. Obwohl sie ein Wassertier ist. 

Tag 21
Füsse einer Ente

Methodische Verstümmelungen  

Wenn der Schnabel der Ente am Tag des Schlüpfens nicht verbrannt worden ist, wird er im Alter von etwa 21 Tagen vom Züchter mit einer Schere abgeschnitten. Auch die Krallen werden entfernt. Diese Verstümmelungen werden vorgenommen, um zu verhindern, dass sie einen Artgenossen verletzt, was angesichts der Haltung auf engem Raum durchaus möglich ist. Das Tier leidet während dieser Verstümmelung. Ausserdem wird die Krallenentfernung mit einer Maschine durchgeführt, die schwere Verletzungen an den Füssen verursachen kann.

Tage 28-63 
Enten

Die Wachstumsphase 

Während dieser Zeit wächst die Ente. Sie hat freien Zugang nach Draussen. Aber immer ohne Wasser. Manchmal regnet es, und sie kann im Schlamm waten. Das ist besser als nichts. Sie hat freien Zugang zu Lebensmitteln, allerdings nur für eine begrenzte Zeit. 

Tage 63-90 

Die Vorbereitungen für die Stopfmast 

Jetzt hat die Ente nur noch einmal am Tag Zugang zu Futter. Hungrig frisst sie so viel wie möglich. Ihre Leber beginnt zu wachsen, aber nicht genug für die Industrie. Sie muss sich der grausamen Praxis der Stopfmast unterziehen.

Tage 90-104 
Gänse eingesperrt

Die Stopfmast

Mit Hilfe eines Schlauchs wird bis zu 1 kg Maisbrei durch die Speiseröhre in den Entenkropf gepresst. Dies geschieht in 2-3 Sekunden, zweimal am Tag. Infolge der Stopfmast ist die Speiseröhre der Ente verletzt und sie hat Schmerzen. 

Das Leiden der Tiere bei der Herstellung von Stopfleber

Die Ente wird zusammen mit anderen Enten in einem Käfig gehalten. Wenn es an der Zeit ist, gestopft zu werden, versucht sie, von der Person und dem Automaten, der sie zwangsfüttern wird, zu fliehenDies gelingt nicht und die Ente ist gestresst. 

Un foie malade et une foie normale

Eine kranke Leber

Die Leber wächst von Tag zu Tag. Sie kann auf das 10-fache ihrer normalen Grösse anwachsen. Der Druck auf ihre Lungen verhindert, dass sie richtig atmen kann, sie ringt nach Luft. Die Grösse der Leber hindert sie daran, sich richtig zu bewegen. Sie wird zunehmend krank. Einige haben nicht überlebt. 

Tag 104 
La viande de canard

Die Schlachtung 

Ihr Zustand verschlechtert sich. Sie ist in einem Käfig mit anderen Tieren zusammengepfercht, denen es genauso schlecht geht wie ihrSie wird in den Schlachthof transportiert. Jemand betäubt sie mit einem Stromschlag und lässt sie ausbluten. Wenn sie Glück hatstirbt sie sofort, manche Tiere wachen dabei aber auf. Sie wird gerupft und ausgenommenIhre Leber ist bereit, verpackt zu werden. Das war's, ihr kurzes Leben ist vorbei. Ein Leben voller Leid für einen Augenblick des Konsums.

Woher kommt foie gras ?

Traditionell wird Gänsestopfleber aus der Leber von zwangsgefütterten Gänsen hergestellt. Gegenwärtig stammt jedoch der grösste Teil (mehr als 90 %) der Stopfleberproduktion von der Mulard-Ente. Diese Ente ist eine sterile Hybride, die aus der Kreuzung einer Moschusente und einer Pekingente hervorgegangen ist. 

Stopmast ist grausam

Stopmast ist grausam.

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