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Streunerhund in der Ukraine

SPERANTA - EIN TIERHEIM NAMENS HOFFNUNG 

VIER PFOTEN Partnertierheim in Bukarest 

550 Hunde leben derzeit im Tierheim Speranta. Der Name ist hier Programm: Speranta bedeutet im rumänischen Hoffnung. Und genau das schenken die Mitarbeiter den teilweise schwerst misshandelten Hunden. Viele von ihnen haben einfach unfassbar traurige Geschichten zu erzählen und müssen erst langsam wieder Vertrauen zu Menschen gewinnen. Liebe steht hier an oberster Stelle, gefolgt von einer umfassenden medizinischen Versorgung. Denn viele Hunde weisen schwere Verletzungen auf, von denen sie sich rein äusserlich nicht mehr erholen werden. Natürlich werden Tiere auch vermittelt, sobald sie dafür bereit sind.

Speranta - ein Tierheim mit eigener Tierklinik

 

Speranta bietet ehemaligen streunenden Hunden ein temporäres Zuhause, und VIER PFOTEN unterstützt das Tierheim finanziell, um den Aufenthalt der Hunde vor der Wiedereingliederung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Im Winter können die Tiere isolierte Zwinger geniessen, in denen sie sich bequem ausruhen können. Im Jahr 2016 installierte VIER PFOTEN eine Tierklinik in Speranta, wo ausgebildete Tierärzte die dringend benötigte medizinische Versorgung der Hunde sicherstellen können. In jüngster Zeit hat VIER PFOTEN den Spielplatz wieder aufgebaut und einen Teil der Schutzhütten renoviert.

Da der Platz im Tierheim begrenzt ist, leben viele Hunde in sozialisierten Gruppen. Das Personal des Tierheims bemüht sich ständig um die Tiere und die Freiwilligen gehen auch mit den Hunden.

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Februar 2020: Tragischer Fall in Rumänien

Das Team im Tierheim Speranta hörte von einem Hund, der in Vaslui, einer kleinen Stadt im Osten Rumäniens, von einem Auto angefahren wurde. Die Person, die das Tier versehentlich angefahren hat, nahm ihn den ganzen Weg nach Bukarest mit, um ihn nach Speranța zu bringen - in der Hoffnung, dass das Tierärzteteam in der Lage sein würde, ihm zu helfen und ihn zu retten. Nach gründlichen Untersuchungen wurde bei dem Hund Ion zwei gebrochene Beine diagnostiziert. Innerhalb weniger Tage wurde er zweimal sehr lange operiert und erhielt zwei Stäbe und eine Metallplatte. Die Genesungszeit wird angesichts der Komplexität und Schwere der Verletzungen Zeit und Geduld erfordern, aber wir sind zuversichtlich, dass Ion eines Tages wieder laufen kann.

Hund Ion in Speranta

Mai 2020: Zum Sterben zurückgelassen, aber rechtzeitig gerettet

Angesichts der gegenwärtigen schwierigen Situation mit COVID-19 brauchen streunende Tiere unsere Hilfe mehr denn je. Kürzlich fand jemand einen sehr schwer verletzten Hund auf einer Brachfläche in der Nähe von Bukarest. Nach mehreren unbeantworteten Bitten um Hilfe stellte die Person verzweifelt ein Video in die sozialen Medien, in dem der Hund schrie, zitterte und auf dem Boden kroch. Als unsere Kollegen vom Tierschutzverein auf das schreckliche Video stiessen, eilten sie sofort zu dem Ort, an dem der Hund lag. Als sie dort ankamen, bemerkte das Team, dass der Hund sehr unter seinen Verletzungen und einem Traumata litt, von denen sie glaubten, sie seien durch einen Autounfall verursacht worden. Trotz des entsetzlichen Zustands, in dem er sich befand, konnte der Hund in seinen Augen immer noch Zeichen des Glücks zeigen, und er blieb hoffnungsvoll. Entschlossen, ihn zu retten, eilte das Team in die Tierklinik unseres Partnerheims Speranta, wo der Hund von unserem Tierärzteteam vollständig untersucht werden konnte. Es stellte sich heraus, dass er nicht nur querschnittsgelähmt, sondern auch extrem unterernährt war und im Tierheim eine umfassende Versorgung benötigen würde.

Das Team nannte ihn «Bucur», was auf Rumänisch Freude bedeutet. Da er seine Hinterbeine niemehr richtig brauchen kann, erhält er Physiotherapie und einen speziellen Rollstuhl für Hunde, damit er trotzdem sein Leben leben kann. Ganz so, wie die anderen gelähmten Hunde in Speranta. Bucur ist zwischen 4 und 5 Jahre alt und trotz seiner schlimmen Vergangeheit, sehr freundlich und aufgewckt. Er wird vom Tierheim-Personal gut betreut, so dass er lernt, sich durch seine Behinderung nicht einschränken zu lassen. 

Bucur mit seinem speziellen Rollstuhl