
Gruselspass stresst viele Haustiere
VIER PFOTEN verrät, wie man Hunden und Katzen an Halloween helfen kann
Zürich, 29. Oktober 2025 – Am kommenden Freitag, 31. Oktober, ist Halloween. Häuser werden mit Kürbissen geschmückt und Kinder ziehen verkleidet als kleine Hexen, Kobolde und Gespenster von Tür zu Tür. Der Gruseltag ist mittlerweile auch in der Schweiz angekommen und bereitet vor allem Kindern grossen Spass. Für Hunde und Katzen kann Halloween jedoch der pure Schrecken sein. VIER PFOTEN gibt Tipps, damit Vierbeiner diesen Tag ohne Stress erleben können.
Gassirunden am Abend vermeiden
Wenn möglich sollte man die Zeit tagsüber für Spaziergänge nutzen, wenn nicht so viele Menschen in Kostümen unterwegs sind.
Veränderungen in der Umgebung, wie saisonale Dekoration, können bei Haustieren auch Stress verursachen. Katzen sind besonders sensibel für Veränderungen in ihrem Zuhause.
Darum rät Cirini den Katzenhalterinnen und -haltern lieber auf aufwendige Halloween-Dekorationen dem Tier zuliebe zu verzichten. Zudem können einige Dekorationen wie beispielsweise künstliche Spinnennetze auch eine Gefahr für Haustiere darstellen, wenn sie diese fressen.
Keine Süssigkeiten für Hunde und Katzen
Das Sammeln von Süssigkeiten ist sicher einer der grössten Spassfaktoren für die Kleinen. Allerdings können gerade diese eine Gefahr für die Haustiere darstellen. Schokolade, auch schon in kleinen Mengen, kann tödlich sein für Hunde und Katzen. Deshalb sollten sowohl Schokolade als auch andere süsse Leckereien ausser Reichweite von Tieren aufbewahrt werden.
Kostüme sind nichts für Haustiere
Den Labrador als Pirat oder die schwarze Katze mit falschen Fledermausflügeln als Vampir verkleiden? Kostüme für Tiere mögen vermeintlich lustig aussehen, aber sie bedeuten für Hunde und Katzen den puren Stress und können sie verängstigen.
Kostüme schränken die Tiere in ihrer Bewegungsfreiheit, aber auch in ihren Kommunikationsmöglichkeiten ein. Hunde kommunizieren über Körpersprache. Sind Rute und Ohren durch einen Umhang oder eine Verkleidung verdeckt, können sie nicht mehr artgemäss kommunizieren. Accessoires wie Flügel, die am Kostüm montiert sind, können verstörend wirken, weil die Tiere sie nicht abschütteln können.

Oliver Loga
Press ManagerVIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Altstetterstrasse 124, 8048 Zürich