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die intensive nutztierhaltung zerstört unseren planeten

Die weltweite Fleischproduktion verschwendet nicht nur Ressourcen, sondern zerstört Lebensräume und ist die zweitgrösste CO2-Emissionsquelle. 

Die Auswirkungen auf die Umwelt, das Klima und unsere Gesundheit sind fatal.
Es ist höchste Zeit zu handeln!

Warum hängen Tierschutz und Klima zusammen?

Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Wie beeinflusst Fleischkonsum den Klimawandel?

Weltweit verursacht die Nutztierhaltung unglaubliche 14,5% unserer gesamten globalen Treibhausgasemissionen. Damit ist sie die zweitgrösste Emissionsquelle überhaupt – und sogar grösser als der gesamte Transportsektor, das heisst alle Autos, Lastwagen, Schiffe und Flugzeuge der Welt zusammen¹.

Darüber hinaus trägt die intensive Massentierhaltung zum Verlust der biologischen Vielfalt, zum sauren Regen, zur Zerstörung der Korallenriffe, zur Abholzung der Wälder und zur Wasserverschmutzung bei².
Durch die Produktion von Futtermittel und die Überweidung von Flächen mit zu vielen Tieren, geht kostbarer, fruchtbarer Boden für die Produktion von Nutzpflanzen verloren. Durch den hohen Bedarf an Futtermittel, werden Regenwälder gerodet und tierische Abfälle (Gülle) verschmutzen das Grundwasser und Flüsse.

Alle Nutztiere auf der Erde verbrauchen mehr Nahrung als der Kalorienbedarf der gesamten menschlichen Bevölkerung auf der Erde ausmacht.

Um das globale Erwärmung zu stoppen, müssen wir unseren Fleischkonsum reduzieren und die intensive Massentierhaltung endlich stoppen. Fleisch hat solch verheerende Auswirkungen auf alle Aspekte unserer Umwelt, dass die Union of Concerned Scientists es als eine der grössten Gefahren für die Erde ansieht.

1. Your Questions About Food and Climate Change, Answered. NYTimes, 2019

2. Livestock a major threat to environment. FAO Newsroom, 2006.

3. The global benefits of eating less meat: a report for Compassion in World Farming Trust. Compassion in World Farming, 2004.

Wie kann eine Tierschutzorganisation wie VIER PFOTEN zum Klimaschutz beitragen?

Haben Sie schon von dem Begriff «One Welfare» gehört? Er lässt sich vielleicht am besten mit «Hilfe für das grosse Ganze» übersetzen und bedeutet, dass Tierschutz, menschliche Gesundheit und das Wohlergehen der Umwelt stark miteinander verbunden sind.

Die Massentierhaltung zerstört nicht nur den Planeten, sondern hat auch grosses Potenzial für weitere Pandemien, was wiederum äusserst bedrohlich für die menschliche Gesundheit ist. Wenn wir daher weniger tierische und mehr pflanzliche Lebensmittel konsumieren, ist das nicht nur gut für die Tiere, sondern auch für die Menschen und den Planeten.

VIER PFOTEN möchte möglichst viele Menschen dazu inspirieren, ihren Konsum von tierischen Produkten zu überdenken, und gut durchdachte Entscheidungen im Supermarkt zu treffen. Auch durch das Unterstützen von Kampagnen, wie dem Unterzeichnen und Teilen von Petitionen gegen Missstände in der Nutztierhaltung kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten.

Was kann ich persönlich mit meiner Ernährung beitragen?

Wenn es um klimafreundliches Verhalten geht, sprechen wir viel über nachhaltige Energiequellen und Verkehr. Ein sehr wirksamer Weg, um Ihren persönlichen CO2-Fussabdruck zu verringern, ist jedoch Ihre Ernährung.

VIER PFOTEN empfiehlt dabei das so genannte 3 R-Prinzip
Die Abkürzungen stehen für:

Reduce: Reduzieren Sie die Menge an Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten auf Ihrem Speiseplan. Achten Sie ausserdem darauf, welche Ihrer Lieblingsnahrungsmittel tierische Produkte enthalten: Oft verstecken sich Käfigeier in Fertigprodukten oder Gelatine in Desserts und Süssigkeiten.

Refine: Informieren Sie sich über die Bedeutung von Labels und Zutaten. Je mehr Sie über das Produkt wissen, woraus es besteht und woher es kommt, umso einfacher ist es für Sie, tierfreundliche Entscheidungen beim Einkaufen zu treffen. Wenn Sie Fleisch, Milch, Käse oder Eier kaufen, wählen Sie die tierfreundlichste Variante: Produkte aus Biohaltung sowie Produkte mit einem Freiland- oder Tierschutzlabel. 

Replace: Es ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden, Fleisch, Eier oder Milchprodukte durch leckere und gesunde pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Probieren Sie doch mal unsere tierfreundlichen und pflanzlichen Rezepte aus. 

Was macht eine klimafreundliche Ernährung aus?

Eine klimafreundliche Ernährung ist diejenige, die die geringsten Auswirkungen auf unsere Tiere und die Umwelt hat. Im Durchschnitt hat die Produktion von Fleisch und anderen tierischen Produkten einen viel grösseren CO2-Fussabdruck als pflanzliche Alternativen. Daher gehören zu einer klimafreundlichen Ernährungsweise auch der Konsum von mehr pflanzlichen und, wenn immer möglich, regionalen und saisonalen Lebensmitteln.

Weltweit ist die Anzahl der Vegetarier und Veganer in den letzten Jahren enorm gestiegen. Aber auch eine so genannte «flexitarische» Ernährungsweise, bei der vor allem der Fleischkonsum verringert wird, hat bereits überaus positive Auswirkungen auf das Klima. Wenn jeder ein bisschen was tut, kann sich die Welt zum Besseren verändern. Gehen wir’s an!

so schaffen wir es

Regional einkaufen und wenig fleisch essen 

8 Tipps für eine umweltfreundliche Ernährung

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jede mahlzeit zählt

Was wir essen ist nicht «Wurst». Denn jede Mahlzeit prägt unseren CO2-Fussabdruck.

  • 12,29 kg CO2

    für 1 Kilogramm Rindfleisch -
    das entspricht einer 96 Kilometer langen Autofahrt

  • 1,66 kg CO2

    für 1 Kilogramm Tofu - 
    das entspricht einer 13 Kilomenter langen Autofahrt

  • 4,15 kg CO2

    für 1 Kilogramm Schweinefleisch -
    das entspricht einer 32 Kilometer langen Autofahrt

  • 1,38 kg CO2

    für 1 Kilogramm Gemüse -
    das entspricht einer 11 Kilometer langen Autofahrt

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