Orangutan Amalia

Apr. 2017

WALDSCHULE

Rettung Orang-Utan Amalia

Einst in einem kahlen Metallkäfig gehalten, ist Amalia auf dem Weg in die Freiheit

19.1.2023

Amalia, wurde im Jahr 2011 geboren und 2017 zusammen mit Eska aus einem privaten Zoo gerettet, der von den Behörden geschlossen wurde. Sie wurden beide in einem Käfig gehalten. Sie war weniger ängstlich als Eska, vermied aber Augenkontakt wie ein wilder Orang-Utan. Im Laufe der Jahre hat sie mehr Vertrauen zu ihren Pflegeeltern gefasst.

Die nächsten Schritte

Nachdem sie sich mit ihren neuen Pflegeeltern angefreundet hatte, war sie bereit für das nächste Kapitel und Amalia wurde in die WALDSCHULE gebracht. Fast sofort begann sie, im Wald zu schlafen. Während Eska es vorzog, noch mehrere Monate lang in seinem Schlafabteil zu schlafen, baute Amalia Schlafnester in den Baumkronen und schlief unter den Sternen. Sie wusste auch viel über die Lebensmittel, die es im Wald gab, aber sie musste sich erst wieder daran gewöhnen, sich in den Bäumen zu bewegen. Sie hatte eindeutig an Gewicht zugelegt und war gewachsen, seit sie gefangen und in einen Käfig gesperrt worden war!

Kenntnisreich und reif

Mit ihren mittlerweile 12 Jahren ist die Teenagerin Amalia die älteste Schülerin der ORANG-UTAN WALDSCHULE. Sie ist auch die kenntnisreichste und die reifste. Sie zieht es vor, ihre Zeit allein zu verbringen und kommt nicht mehr zum Kuscheln zu ihren Betreuern, die für sie inzwischen mehr Leibwächter als Eltern sind. Ein paar Mal ist sie ihnen entwischt und hat Zeit alleine verbracht, bevor sie sich dazu herabliess, wieder gefunden zu werden - normalerweise in einem Beet mit schönen Waldfrüchten. In letzter Zeit interessiert sie sich auch für kleine Orang-Utans, und sie ist sehr tolerant gegenüber der fünfjährigen Gerhana, die ihr sogar das Futter wegnehmen darf.

Amalia liebt es wirklich, grosse Nester in den Bäumen zu bauen! Und auf dem Boden... rollt sie gerne ihren Körper wie ein Orang-Utan-Strandball!

Update Februar 2023

Eska und Amalia sind die ersten Kandidaten, die in diesem Jahr an den Auswilderungsort gebracht werden. In der Auswilderungsstation wird Amalia etwa 60 % der Waldnahrung wiederfinden, die sie aus der Waldschule kennt, aber 40 % muss sie neu lernen. Während dieser Übergangsphase wird sie wieder von ihren Betreuern angeleitet werden. Sobald sie die neuen Nahrungsmittel kennt und sich in der Auswilderungsstation zurechtfindet, können wir sie als voll ausgewachsen betrachten und sie wieder in die Freiheit ihres natürlichen Lebensraums entlassen.

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