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Heisser Asphalt - Gefahr für Hundepfoten

28.6.2019

Ratgeber für Hundehalter: So schützen Sie Ihren Hund vor Verbrennungen bei Asphalthitze

Die heissen Sommertemperaturen können für Ihren Hund gefährlich werden, denn der Asphalt hitzt sich extrem auf. Mit Hilfe eines einfachen Trick können Sie Ihren Hund vor Verbrennungen an den Pfoten schützen: Mit dem «Sieben-Sekunden-Test» können Hundehalter prüfen, ob die Oberfläche des Bürgersteigs zu heiss für die Pfoten Ihres Hundes ist. Halten Sie sieben Sekunden lang Ihren Handrücken auf die Oberfläche. Ist diese zu heisst für Ihre Hand, dann ist die Hitze auch für den Hund zu hoch.

Ab wann es zu heiss für Hundepfoten wird

Selbst wenn die Lufttemperatur angenehm warm ist, kann der Asphalt sich stark aufhitzen. Oft täuscht eine angenehme Temperatur über einen heissen Asphalt hinweg. So kann es beispielsweise zu folgenden Temperaturunterschieden zwischen Luft und Asphalt kommen: 

Lufttemperatur          Temperatur des Asphalts
25 °C / 77 °F 52 °C / 125 °F 
31 °C / 87 °F62 °C / 143 °F 
35 °C / 95 °F65 °C / 149 °F

Bodenbeläge werden unterschiedlich heiss. Eine Studie der Frostburg University zeigte auf, dass Beton eine Temperatur von 40°C hatte, während gleichzeitig die Temperatur von Ziegelsteinen bei ca. 43°C lag und Asphalt eine Temperatur von ca. 51°C aufwies.

Vorsicht bei heissem Asphalt

Symptome bei Verbrennungen

Die Symptome fallen unterschiedlich aus, je nach Grad der Verbrennung:

  • Die betroffene Hautstelle ist gerötet und geschwollen (1. Grad)
  • Deutliche Brandblasen sind zu sehen (2. Grad)
  • Die Haut ist verkohlt (3. Grad) 

Erste Hilfe für verBannte Pfoten

Bei Verbrennungen an den Pfoten muss auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden! Bis dahin sollten die betroffenen Pfoten gekühlt werden. Folgende Massnahmen werden von Tierärzten empfohlen:

  1. Pfote unter fliessendem Wasser kühlen (das Wasser darf nicht eiskalt sein)
  2. Pfote bandagieren oder zumindest durch eine saubere Socke schützen

Vorsicht bei Eis! Bei unsachgemässer Handhabung kann es zu Gewebeschäden in der Hundepfote kommen.

Wie Sie Verbrennungen vermeiden

Verbrennungen lassen sich durch folgende Vorsichtsmassnahmen vermeiden:

  • Sieben-Sekunden-Regel anwenden
  • Mit dem Hund nur auf Wiesen oder Rasenflächen gehen
  • Hundespaziergänge auf den kühlen Morgen und späten Abend verschieben, wenn die Oberflächen der Wege kühl sind bzw. sich abgekühlt haben