Ki-generiertes Bild: Hund und Hirsch

Feuerwerksinitiative kommt vors Volk

Die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» wird dem Volk zur Abstimmung vorgelegt

Bern, 26. Juni 2026 – Das Initiativkomitee hat heute zusammen mit dem Trägerverein entschieden, die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk» dem Volk zur Abstimmung vorzulegen. Nachdem im Parlament keine mehrheitsfähige Lösung gefunden werden konnte, wird nun die Bevölkerung darüber entscheiden.

Im Parlament wurde intensiv nach einem tragfähigen Kompromiss gesucht. Am Ende ist der indirekte Gegenvorschlag gescheitert. Das im Parlament diskutierte «Böllerverbot» war jedoch ohnehin ein Scheinkompromiss. Tatsächlich machen diese Feuerwerkskörper nur einen kleinen Teil des lauten Feuerwerks aus, das verkauft wird. Die Belastung für Menschen, Tiere und die Umwelt wäre dadurch kaum spürbar reduziert worden.

Feiern ohne Knallerei – ein Anliegen vieler Menschen 

Die Initiative wurde aus der Bevölkerung heraus lanciert – es ist richtig, dass nun auch die Bevölkerung darüber entscheidet.

«Viele Menschen wünschen sich Formen des Feierns, die das Gemeinschaftserlebnis in den Vordergrund stellen und dabei Rücksicht auf Mitmenschen, Tiere und die Umwelt nehmen.»

Corinne Meister aus dem Initiativkomitee

Eine repräsentative gfs.bern-Befragung (2024) zeigt, dass 68 Prozent der Stimmberechtigten die Initiative unterstützen – über Parteigrenzen hinweg. 

Sicherheit erhöhen und Lärmbelastung reduzieren 

«Die Initiative setzt dort an, wo die Belastung tatsächlich entsteht: bei besonders lauten Feuerwerkskörpern im privaten Gebrauch. Vor allem Feuerwerksbatterien und grössere Raketen verursachen viel Lärm, bergen erhebliche Sicherheitsrisiken und belasten Menschen, Tiere und die Umwelt.»

Katja Schönenberger, Länderdirektorin bei VIER PFOTEN in der Schweiz

Gemeinsames Feiern bleibt 

Zentrale Traditionen bleiben erhalten: Öffentliche Feuerwerke zu bedeutenden Anlässen – etwa am Nationalfeiertag – bestehen weiter. Lärmarme Feuerwerkskörper wie zum Beispiel Vulkane können auch in Zukunft gezündet werden. Gleichzeitig eröffnet die Initiative Raum für kreative, neue Formen des Feierns, die ein breites Publikum ansprechen und die Lebensqualität für alle erhöhen. 

 

Zusätzliche Informationen 

Website: www.feuerwerksinitiative.ch
Bevölkerungsbefragung von gfs.Bern: cockpit.gfsbern.ch/de/cockpit/feuerwerksinitiative-def/ 

 

Für Rückfragen 

Aus dem Trägerverein 
Katja Schönenberger, Länderdirektorin & Oliver Loga, Press Manager bei VIER PFOTEN in der Schweiz 
Telefon +41 43 883 72 51 
presse@vier pfoten.ch 

Aus dem Initiativkomitee 
Corinne Meister 
Telefon + 41 76 394 66 33 
cm@webuniverse.ch 

Roman Huber 
Telefon +41 79 207 86 27 
roman.huber@rh-medien.ch

VIER PFOTEN auf Social Media

Bleiben Sie auf unseren Social Media Kanälen über Tierschutzthemen und VIER PFOTEN Aktivitäten auf dem Laufenden:

oder abonnieren Sie unseren Newsletter

 

VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Kambodscha, im Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, dem Vereinigten Königreich, Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in 13 Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.

Jetzt Teilen!

Suche