Fuchs

Dolce&Gabbana wird pelzfrei

VIER PFOTEN applaudiert der ikonischen Modemarke, die in eine tierfreundlichere Zukunft steuern möchte

31.1.2022

Zürich, 31. Januar 2022 - Die Fur Free Alliance und ihre weltweit fast 50 Mitglieder begrüssen die Ankündigung der italienischen Luxusmarke Dolce&Gabbana, ab heute auf die Verwendung von Echtpelz in allen ihren Kollektionen zu verzichten. Die neue Politik steht im Einklang mit den Richtlinien der Fur Free Alliance.

Dolce&Gabbana wird mit Kürschnern zusammenarbeiten, um auf umweltfreundlichen Kunstpelz umzusteigen und damit auf die sich verändernde Nachfrage der Verbraucher zu reagieren. 

«Dolce&Gabbana arbeitet an einer nachhaltigeren Zukunft, in der die Verwendung von Echtpelz nicht in Frage kommt. Das gesamte Modesystem hat eine wichtige Rolle in der sozialen Verantwortung, die es zu fördern und zu unterstützen gilt: Wir werden innovative Materialien in unsere Kollektionen integrieren und umweltfreundliche Produktionsprozesse entwickeln, während wir gleichzeitig die Arbeitsplätze und das Know-how der Kunsthandwerker erhalten, die sonst zu verschwinden drohen.»

Fedele Usai, Group Communication & Marketing Officer bei Dolce&Gabbana

«Wir gratulieren Dolce&Gabbana zur Beendigung der Zusammenarbeit mit der Pelzindustrie und zur Umstellung auf humanere und innovativere Materialien. Die Welt verändert sich und Marken wie Dolce&Gabbana passen sich zu Recht an einen sich wandelnden Verbraucher an, der möchte, dass sich Unternehmen gegen Tierquälerei einsetzen und Innovationen für eine nachhaltigere Zukunft entwickeln.»

Joh Vinding, Präsident der Fur Free Alliance

VIER PFOTEN, die globale Tierschutzorganisation, begrüsst die Entscheidung der italienischen Luxusmarke. 

«Das Jahr 2022 hat einen fantastischen Start hingelegt, denn immer mehr globale Unternehmen verzichten auf Pelz, aber nur wenige sind so ikonisch wie Dolce&Gabbana. Der Verzicht von Pelz aus allen zukünftigen Kollektionen sendet die klare Botschaft, dass der Missbrauch von Tieren für unsere Garderobe nicht mehr in Mode ist. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber wir sehen, dass das Verbot des Pelzverkaufs nicht nur auf den Strassen und Laufstegen, sondern auch in der Politik immer mehr in Mode kommt.»

Thomas Pietsch, Wildtier- und Pelzexperte bei VIER PFOTEN

Dolce&Gabbana reiht sich in eine wachsende Liste von Marken ein, die sich verpflichtet haben, Echtpelz aus ihren Kollektionen zu verbannen, darunter die italienischen Marken Armani, Gucci, Prada, Moncler und der weltweit führende Online-Luxusmodeanbieter Yoox Net-a-Porter. Auch Italien hat die Pelzproduktion im Jahr 2021 verboten.  

Die vollständige Liste der teilnehmenden Modeunternehmen finden Sie auf: https://www.furfreeretailer.com

Weitere Informationen zur Arbeit von VIER PFOTEN zum Thema Pelz finden Sie hier.

Chantal Häberling

Chantal Häberling

Press Officer

chantal.haeberling@vier-pfoten.org

+41 43 501 57 45

VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Altstetterstrasse 124, 8048 Zürich

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VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, im Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA, Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.

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