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Nach Hurricane in Puerto Rico:

26.10.2017

Hilfe für zurückgelassene Tiere.

Zürich, 26. Oktober 2017 – Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN lieferte diese Woche nach dem verheerenden Hurricane Maria rund 2 Tonnen Trockenfutter für Hunde und Katzen nach Puerto Rico. Mitarbeiter des VIER PFOTEN Katastrophenhilfe Teams verteilten das Futter und führten grundlegende tierärztliche Untersuchungen durch. Über 580 Tiere wurden versorgt.

 

Ziel des einwöchigen VIER PFOTEN Einsatzes ist es, Streunern, Heimtieren und deren Besitzern zu helfen. Der Sturm mit der Kategorie 4 verwüstete am 20. September 2017 die Insel.

«Das Wohlergehen der Tiere kommt auch dem Wohl der Gemeinschaft zugute. Wenn man den Tieren ausreichend Wasser und Nahrung zur Verfügung stellt, kann sich der Mensch auf sein eigenes Wohlbefinden konzentrieren»

Dr. Jackson Zee, Leiter der VIER PFOTEN Katastrophenhilfe für Tiere

Problematisch vor Ort ist vor allem, dass viele Tierbesitzer ihre Haustiere auf der Flucht zurückgelassen haben. Diese streunen nun in den Strassen oder wurden von lokalen Tierheimen aufgenommen.

«Leider gibt es vielerorts auf der Insel weder Stromversorgung noch Kommunikationsmöglichkeiten. Dadurch wird die Rückkehr für Bewohner und deren Haustiere in Ihre Häuser erschwert und sie werden vermutlich noch längere Zeit von staatlicher Unterstützung abhängig sein.»

Dr. Jackson Zee, Leiter der VIER PFOTEN Katastrophenhilfe für Tiere

Ausnahmezustand vor Ort erschwert Mission
Das VIER PFOTEN Team vor Ort wurde zudem darüber informiert, dass in Puerto Rico Fälle von Leptospirose aufgetreten sind. Es handelt sich dabei um eine bakterielle Erkrankung, die sowohl Menschen als auch Tiere betreffen kann. Sie tritt häufig nach Überschwemmungen auf. Zee rät Tierbesitzern, ihre Hände regelmässig zu waschen und ihr Wasser abzukochen, um sicherzustellen, dass Nahrung und Wasser einwandfrei sind.