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10 FAKTEN ÜBER ELEFANTEN

18.10.2018

Verblüffende und unterhaltsame Tatsachen über die grauen Giganten

  • Gewohnheitstiere: Ihre Stosszähne benutzen Elefanten nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zum Graben nach Salz und Wurzeln, zum Entrinden von Bäumen und zum Schlagen von Schneisen durch das Gestrüpp. Wenn Sie genau hinsehen, erkennen Sie, welcher Stosszahn stärker abgenutzt ist, denn dieser wird vom Elefanten bevorzugt. Denn unter Elefanten gibt es «Linkszähnler» und «Rechtszähnler». Sie sind eben echte Gewohnheitstiere!
  • Glücksbringer: Ob bei Hochzeiten, Abschlussprüfungen, Geschäftsabschlüssen oder Einschulungen der Kinder: Indische Hindus beten den elefantenköpfigen Gott Ganesha immer dann an, wenn Glück oder Erfolg gefragt sind. In einigen Ländern Asiens gelten Albino-Elefanten als heilig.
  • Feinschmecker: Unter anderem mögen Elefanten gerne Gras, Kräuter, Baumlaub, Obst, Rinde, Mark und Lianen.
  • Schnorchler: Durch einen Schnorchel von der Länge eines Elefantenrüssels könnten wir wegen des hohen Drucks unter Wasser nicht atmen. Elefanten hingegen haben so stabile Lungen, dass sie auch mit ihrem bis zu 1,50 Meter langen Rüssel gut von der Wasseroberfläche Luft einsaugen können. Das erlaubt ihnen ausgedehnte Tauch-Spaziergänge.
  • Landschaftsgärtner: Elefanten sind Vielwanderer. Dabei tragen sie die Samen gefressener Pflanzen mit sich herum und scheiden sie in grossem Umkreis aus. So pflanzen sie überall neue Flora. Zudem ist ihr Dung so nährstoffreich, dass viele andere Spezien sich davon ernähren können.
  • Tierpfleger: Indem sie mit ihren grossen Füssen nach Wasser graben, legen Elefanten auch für andere Tiere das überlebenswichtige Nass frei. Ein im Erdreich eingesunkener und mit Wasser gefüllter Elefantenfussabdruck hinterlässt sozusagen ein «Miniatur-Biotop».
  • Dickhäuter: Elefantenhaut ist zwar an vielen Körperteilen sehr dick, aber doch hochsensibel. Nach dem Baden pusten Elefanten mit ihrem Rüssel Sand und Schlamm auf die nasse Haut, um einen natürlichen Schutz vor Sonnenbränden und Insekten zu schaffen.
  • Feinfühler: Elefanten können über lange Distanzen hinweg mit ihren Artgenossen kommunizieren und Kontakt halten. Dazu wenden sie seismische Kommunikationssignale an, die sie durch ihre Füsse aufnehmen.
  • Familientiere: Ihre Herden (bestehend aus mehreren Gruppen) umfassen in Asien etwa 50 bis 70 Tiere, in Afrika auch mal über 100 Tiere. Angeführt werden sie von einer erfahrenen, oft besonders grossen und kräftigen Elefantenkuh. In der Elefantenherde wird aufeinander achtgegeben. Der soziale Zusammenhalt ist enorm wichtig. Wenn Elefantenbullen unabhängig werden (bei freilebenden Asiatischen Elefantenbullen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, bei Afrikanischen Elenfantenbullen im Alter zwischen 8 und 19 Jahren), verlassen sie die Herde und bilden «Männer-WGs». Sie begegnen ihren Familien aber weiterhin und die Kontakte bleiben freundschaftlich.
  • Elefantengehirn: Elefanten haben so hoch entwickelte Gehirne, dass sie eine Vielzahl von Gefühlen erleben – ähnlich wie wir Menschen. Sie sind äusserst sozial und fühlen Mitleid, trösten einander und trauern sogar um ihre Verstorbenen. Sie sind zudem völlig zu Recht für ihr gutes Gedächtnis bekannt. Und das brauchen sie auch, wenn sie in Trockenzeiten eine Wasserquelle wiederfinden wollen.

Was Sie tun Können

Die Menschheit hat die Elefantenpopulationen sowohl in Afrika als auch in Asien dramatisch dezimiert. Doch jeder von uns kann selbst Verantwortung beim Schutz dieser grossartigen Tiere übernehmen:

  1. Kaufen Sie keine Produkte aus Elefantenzähnen oder Elefantenhaut. Wenn Sie auf einem Markt in Asien, Afrika oder auch Europa ein Produkt sehen, das aus Elfenbein oder Elefantenleder bestehen könnte, fragen Sie unbedingt nach. Wenn Sie Zweifel haben: lieber Finger weg!
  2. Meiden Sie Touristenattraktionen mit Elefanten. Elefanten sind Wildtiere. Um sie zu zähmen, ist eine äusserst brutale, geradezu unmenschliche «Ausbildung» nötig, die tiefe Narben auf Körper und Seele des Elefanten hinterlässt.
  3. Klären Sie Freunde und Bekannte auf. Ein persönliches Gespräch kann eine zukünftige Entscheidung zugunsten der Elefanten bedeuten. Wissen ist Macht – und in diesem Fall auch: Tierschutz!