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Hundewelpen wurde geimpft im Rahmen eines Projekts in Bulgarien

strays: Ein Streunerhunde-Projekt

2.10.2019

Ein wissenschaftliches Projekt zur Bestimmung der Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz von Methoden zur Verwaltung der Streunerpopulationen. 

Die Überbevölkerung von streunenden Hunden ist ein globales Problem, das die öffentliche Gesundheit, den Tierschutz und die Umwelt betrifft. VIER PFOTEN ist seit mehr als 25 Jahren an der humanen Bewirtschaftung von Streunerpopulationen beteiligt.

VIER PFOTEN setzt die sogenannte Catch-Neuter-Vaccinate-Release (CNVR) Methode ein, um Streunerpopulationen nachhaltig zu bekämpfen und damit die Anzahl der Hunde human zu reduzieren und gleichzeitig ihr Wohlbefinden zu verbessern. Diese Methode  ist ein Schlüsselelement unserer Arbeit: Hunde und Katzen werden human gefangen, kastriert und geimpft, und sobald sie sich von der Operation erholt haben, werden sie in ihr früheres Territorium zurückgebracht.

Catch-Neuter-Vaccinate-Release

In über 25 Jahren haben wir mehr als 500'000 Hunde und Katzen behandelt. 

Details zu unserer Arbeit

VIER PFOTEN Tierärzte arbeiten mit Gemeinden in ganz Osteuropa zusammen, wobei sie stationäre und mobile Kastrationskliniken nutzen. Mobile Kliniken reisen in Regionen und Gemeinden, die um Unterstützung für humane Methoden des Streuner-Managements durch Tiersterilisation (Catch-Neuter-Vaccinate-Return) gebeten haben. VIER PFOTEN unterstützt auch Programme in Deutschland und der Schweiz, die durch Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen sowie durch die Unterstützung lokaler veterinärmedizinischer Kastrationen zur Bekämpfung von Streukatzenkolonien beitragen.

Neben der CNVR gibt es weitere Methoden zur Reduzierung der Streunerpopulation, wie z.B. das Einsperren oder Töten der Hunde. Diese Methoden ist jedoch keine nachhaltige Lösung für die Überbevölkerung von Streunerhunden, da die Entfernung von Streunerhunden eine vorübergehende Lücke in der Bevölkerung schafft, die schnell von anderen Individuen ausgefüllt wird, entweder durch Einwanderung oder Geburt. Diese Methoden werfen ernste Fragen des Tierschutzes auf und sind daher nicht mit der VIER PFOTEN Politik vereinbar.

VIER PFOTEN arbeitet derzeit mit der University of Leeds in England und dem IZSAM in Italien (Istituto Zooprofilattico Sperimentale dell'Abruzzo e del Molise «Giuseppe Caporale») im Rahmen des Projekts «STRAYS» zusammen, um die Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz der oben genannten Methoden zum Management der Hundepopulation zu ermitteln.

Das STRAYS-Projekt ist als akademische Doktorandenforschung strukturiert und umfasst die Erhebung von Daten über Hundepopulationen aus zwei Studienzentren (Lemberg, Ukraine und Teramo, Italien) sowie über die öffentliche Einstellung gegenüber streunenden Hunden mittels Online-Umfragen. Die Grösse der Streunerpopulation, die Kosten, die Auswirkungen auf das Wohlergehen der Hunde und die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit sind einige der Faktoren, die diese Studie beim Vergleich verschiedener Methoden zur Verwaltung der Hundepopulation berücksichtigt. Daten, die aus wiederholten Hundezählungen und Umfragen zur Einstellung der Öffentlichkeit gewonnen werden, werden in statistischen Analysen verwendet. Sie ermöglichen es uns, zu ermitteln, welche Methode zur Verwaltung der Hundepopulation effektiver ist, um die Anzahl der streunenden Hunde im Laufe der Zeit zu reduzieren. Dabei soll währenddessen gleichzeitig das Wohlbefinden der Tiere verbessert und das Risiko für die öffentliche Gesundheit verringert werden.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt: https://straysproject.weebly.com/

Hilfe für Streuner

Weltweit leiten wir Projekte zum Schutz von Hunden und Katzen

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