katastrophenhilfe für tiere An der amerikanischen Ostküste

September 2018: Hurikan Michael wütet im Osten der USA

Ein harter Schlag für die Bewohner an der Ostküste der USA. Nachdem unser Hilfseinsatz auf Grund des Wirbelsturms Florence beendet war, schlug Hurrikan Michael mit voller Wucht an der Ostküste von Amerika zu.  Wieder mussten tausende Bewohner der betroffenen Regionen evakuiert werden und teilweise ihre vierbeinigen Freunde zurücklassen.

Zusammen mit K9 global rescue war unser Team im Zentrum der Zerstörung vor Ort, um den vielen Tieren zu helfen, die dort dringend Hilfe benötigten. 

Wie wichtig diese Hilfe ist, zeigte sich auch bei der Wiedervereinigung von Chihuahua Chipper, der teilweise erblindeten Katze Kevin und ihrer Familie.

Chihuahua Chipper und die teilweise erblindete Katze Kevin feiern wiedersehen mit ihrer Familie

Mitte Septmeber 2018 schlug der Tropensturm namens Florence auf der amerikanischen Ostküste ein wie eine Bombe. Zu tausenden mussten die Bewohner fliehen und ihre geliebten Haustiere zurücklassen. Viele davon konnten in Tierheimen untergebracht werden – doch langsam wurde das Futter knapp angesichts all der neuen hungrigen Mäuler.

Neben der Organisation von Tierfutter und andere Hilfsgüter sammelte unser Team Spenden in der Stadt Tampa (Florida), die von der Katastrophe verschont blieb.

Engel auf Tour

Die Amerikaner zeigten grosses Interesse an den Vorkommnissen in ihrer Nachbarschaft und regaierten offen und hilfsbereit. Die Begegnung mit einer älteren Dame, während unser Team gerade den LKW beladen hatte, berührte sie sehr: Die Dame erfuhr, dass unser Einsatzteam extra aus Boston und sogar aus dem fernen Wien angereist ist und bekam feuchte Augen. Sie bestand darauf, jedem eine lange Umarmung zu geben und bei der Verabschiedung nannte sie unsere Kollegen Engel.

«Wir können hier inmitten eines der mächtigsten Länder der Welt direkt mitansehen, wie unsere scheinbar so fortgeschrittene Zivilisation durch die Macht der Natur innerhalb von wenigen Stunden in Schutt und Asche gelegt werden kann. Was uns Menschen als Spezies auszeichnet sind nicht unsere technologischen oder wirtschaftlichen Errungenschaften, sondern die Tatsache, dass wir füreinander da sind, wenn eine solche Katastrophe eintritt.»

Samantha Haider, Koordinatorin des VIER PFOTEN Katastrophenhilfe-Teams

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Gemeinsam können wir den Opfern des Hurrikans helfen.

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Vereinte Kräfte

VIER PFOTEN unterstützte auch das Grand Strand Humane Society Tierheim in Myrtle Beach in Südkarolina, wo sich 50 Hunde und 80 Katzen aufhielten. Mit dem eingesammelten Futter, Katzenstreu und den diversen Reinigungsartikeln konnte nicht nur dieses Heim versorgt werden, sondern auch andere Einrichtungen in der Gegend, die dringend Unterstützung benötigten.

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