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Hund in einem Käfig eingesperrt

China streicht Hunde und Katzen von nutztier-liste

14.4.2020

Das chinesische Ministerium für Landwirtschaft hat entschieden, Hunde und Katzen von einer publizierten Nutztier-Liste zu nehmen.

«VIER PFOTEN ist positiv überrascht von der Entscheidung des chinesischen Ministeriums für Landwirtschaft, Hunde und Katzen von einer gerade publizierten Nutztier-Liste explizit auszuschliessen. Die Veröffentlichung dieser Liste folgt einer Reihe von optimistischen Entwicklungen in China: Der Konsum von Wildtieren wurde anlässlich der COVID-19-Pandemie bereits durch ein nationales Gesetz verboten, ebenso der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch in der chinesischen Stadt Shenzhen. Hunde und Katzen von der Nutztier-Liste zu exkludieren, könnte möglicherweise verhindern, dass jedes Jahr Millionen von Heimtieren in China wegen ihres Fleisches getötet werden. Dass Hunde und Katzen nicht auf dieser Liste stehen, bedeutet jedoch auch noch nicht automatisch, dass Menschen sie nicht essen dürfen. Eine offizielle landesweite Gesetzgebung, die den Verzehr von Hunden und Katzen verbietet, steht nämlich noch aus. VIER PFOTEN bestärkt die chinesische Regierung, ein solches Gesetz einzuführen und jene streng zu bestrafen, die dagegen verstossen. So kann China mit gutem Beispiel voran gehen, auch für Länder in Südostasien. Allein in Vietnam, Kambodscha und Indonesien werden jährlich schätzungsweise zehn Millionen Hunde und Katzen für den menschlichen Verzehr brutal abgeschlachtet. VIER PFOTEN hat dokumentiert, dass Hunde- und Katzenfleisch weiterhin auf Lebendtiermärkten in der gesamten Region verkauft werden – trotz der andauernden globalen COVID-19 Pandemie. Dabei wird derzeit davon ausgegangen, dass der Virus auf solch einem Markt seinen Ursprung hat. Wir fordern die jeweiligen Regierungen von Vietnam, Kambodscha und Indonesien auf, dem Beispiel Chinas zu folgen und den Weg für ein Südostasien, das frei von Hunde- und Katzenfleisch ist, zu ebnen – nicht nur zum Schutz von Millionen von Heimtieren, sondern auch zum Schutz der öffentlichen Gesundheit», sagt Dr. Katherine Polak, Tierärztin und Leiterin der VIER PFOTEN Streunerhilfe in Südostasien.

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