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In Memoriam Heli Dungler

Neuer Standort für Tiere des Raubtierparks Subingen

7.3.2017

VIER PFOTEN hofft auf artgemässe und langfristig gesicherte Haltung

Zürich, 7. März 2017 – Dass die Tiere des Raubtierparks Subingen bald ein neues, langfristiges Zuhause erhalten, freut VIER PFOTEN sehr. Dieser Fall hat jedoch exemplarisch aufgezeigt, dass die Privathaltung von Wildtieren wie Löwen und Tiger überaus problematisch ist. Zu gross sind die Risiken, dass es zu potenziellen Notsituationen – wie in diesem Fall geschehen – kommt.

Wie die Raubtierpark Subingen AG in einer Medienmitteilung verlauten lässt, übernimmt sie die Siky Ranch in Crémines BE per 1. Juni 2017. Dort sollen die Grosskatzen, die Pumas, der Kragenbär sowie die einheimischen Tiere endlich ein neues Zuhause erhalten. Der geplante Umzug soll im Herbst stattfinden. Dass die Unterbringung der Tiere nun endlich gelöst werden konnte, freut Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz, sehr.

«Wir sind froh, dass die Zukunft der Tiere nun nicht mehr ungewiss ist. Wir hoffen, dass die Haltungsbedingungen die Schweizer Mindestanforderungen zugunsten des Tierwohls deutlich übersteigen und dass keine neuen Wildtiere angeschafft werden.»

Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz

Wildtierhaltung birgt zahlreiche Herausforderungen

«Dieser Fall, der sich nun schon über Jahre und mehrere Gerichtsinstanzen zieht, zeigt exemplarisch auf, dass die Privathaltung von Wildtieren wie Löwen und Tiger überaus problematisch ist.»

Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz

Eine solche verlangt nicht nur wissenschaftliche Kenntnisse zur Haltung, der Fütterung und einer artgerechten Beschäftigung. Sie muss auch in jeder finanziellen Lage und auf Lebzeiten gesichert sein.

Letzteres konnte in diesem Fall durch den Tierbesitzer nicht gewährleistet werden. Wenn eine Privatperson die Bewilligung für die Haltung so vieler Wildtiere erhält, wird ein grosses Risiko potenzieller Notsituationen eingegangen. Die Zwangsräumung des Raubtierparks Subingen hat sich über mehrere Jahre hinweg angebahnt, ohne dass der Besitzer oder die Behörden eine nachhaltige und langfristige Lösung für die Tiere gefunden hätten. Umso erfreulicher, dass die Raubtierpark Subingen AG nun eine Lösung präsentiert hat.