Die Produktion von Stopfleber ist in der Schweiz seit über 40 Jahren wegen schwerer Tierquälerei verboten.

Statement: Ständerat stimmt verbessertem indirekten Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative zu

Ein wichtiger Schritt für einen besseren Tierschutz in der Schweiz

Zürich, 15.09.2026 – Die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die Stiftung für das Tier im Recht (TIR), der Schweizer Tierschutz STS, der Zürcher Tierschutz und Sentience freuen sich über den heutigen Entscheid des Ständerats, dem indirekten Gegenentwurf zur Stopfleber-Initiative in der vom Nationalrat beschlossenen Fassung zuzustimmen. Damit wird der Gegenentwurf inhaltlich gestärkt und ein wichtiger Schritt für einen besseren Tierschutz in der Schweiz gemacht.

Besonders erfreulich ist, dass sich der Ständerat gegen die ursprünglich vorgeschlagenen, stark auf Tierwohlstandards fokussierten Massnahmen zur Reduktion der Importe ausgesprochen hat. Da die Stopfmast als solche eine tierquälerische Praxis darstellt, hätten solche Massnahmen das grundlegende Problem nicht gelöst und wären letztlich lediglich eine Alibi-Lösung gewesen.

Positiv zu werten ist zudem, dass der Antrag von Ständerat Mathias Zopfi (Grüne/GL) auf Annahme der Initiative immerhin mit 11 Ja- gegenüber 28 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen unterstützt wurde. Damit hat sich eine beachtliche Zahl von Mitgliedern des Ständerats ausdrücklich für ein Ende der tierquälerischen Stopfmast und für die Anliegen der Initiative ausgesprochen.

Mit der heutigen Zustimmung des Ständerates ist der indirekte Gegenvorschlag nun bereit für die Schlussabstimmung. Die unterstützenden Organisationen erwarten, dass das Parlament diesen wichtigen Fortschritt für den Tierschutz in der Schweiz in der Schlussabstimmung bestätigt und damit ein klares Zeichen gegen die tierquälerische Produktion von Stopfleber setzt.

Oliver Loga

Oliver Loga

Press Manager

oliver.loga@vier-pfoten.org

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VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
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