Gans wird mittels eines Metallrohrs maschinell gefüttert

Die Realität Hinter der Foie Gras Produktion

Die dunkle Wahrheit über die Delikatesse Foie Gras 

Hinter der hochpreisigen Delikatesse «Foie Gras»(Stopfleber oder Gänsestopfleber) steckt unfassbares Tierleid. Durch Zwangsfütterung werden Enten und Gänse absichtlich gequält und krank gemacht, um ein Produkt herzustellen, welches als luxuriös gilt und vor allem an den Feiertagen konsumiert wird. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die schaurige Realität der Stopfleber. 

Nur die männlichen Tiere erleben die Stopfmast, die Weibchen werden vorher getötet

Die Küken werden ihrem Geschlecht nach sortiert. Die als nicht rentabel angesehenen Weibchen werden zerdrückt oder lebendig vergast. Die kranken männlichen Tiere müssen das gleiche Schicksal erdulden. Nur die gesunden männlichen Küken kommen in die Stopfmast.

Der grösste Teil der Stopfleber stammt von der Leber von zwangsgefütterten Enten, nicht von Gänsen

Traditionell stammt Foie Gras aus der Leber von zwangsgefütterten Gänsen. Derzeit stammt jedoch der Grossteil der Stopfleberproduktion (+97%) von der Mulard-Ente. Bei dieser Ente handelt es sich um einen sterilen Hybriden, der aus der Kreuzung einer Barbarie-Ente und einer Peking-Ente entstanden ist. Diese wird verwendet, weil sie einfach zu handhaben ist und ein gutes Produktionspotential hat. 
Die Tradition der Stopfleber ist also kein Argument, um ihren Verzehr zu verteidigen.

Die Entenbrust wird auch durch Zwangsernährung erzeugt.

Vorsicht bei Entenbrust, denn auch sie stammt aus der Stopfleberindustrie, ebenso wie Pastete und Gänse- oder Entenconfit. Das Fleisch von Tieren, die nicht gemästet wurden, wird Filet genannt. Überprüfen Sie beim Kauf die Etiketten, um sicherzustellen, dass Sie keine Produkte aus Zwangsernährung konsumieren.

100% der Tiere leiden für die Stopfmastproduktion

Alle Tiere der Industrie leiden. Ob künstlich besamte Enten oder Gänse, bei der Geburt ausgerottete weibliche Entenküken oder zwangsgefütterte männliche Gänse und Mulard-Enten. Mehrere Studien haben das Leiden der Tiere während der Zwangsfütterung gezeigt.

Die Stopfmastphase dauert etwa 2 Wochen bei Enten und 3 Wochen bei Gänsen

Vor der Stopfmastphase werden die Speiseröhren der Tiere darauf vorbereitet, so dass sie während der Mast innert kurzer Zeit grosse Mengen an Futter aufnehmen können.  Diese Vorbereitung umfasst Phasen mit frei verfügbarem Futter und andere mit Einschränkungen. 

Die Zwangsernährung dauert 3 Sekunden und erfolgt bei Enten zweimal täglich, bei Gänsen dreimal täglich

Die Zwangsernährung ist mittlerweile automatisiert. Ein Metallschlauch wird in die Speiseröhre der Vögel eingeführt, um sie zwangszufüttern. Diese Praxis kann zu tödlichen Verletzungen führen. 

Tiere in der Foie Gras Produktion sind die einzigen Nutztiere, die die Menge ihrer Nahrung nicht regulieren können

Die Menge des von den Enten unter Zwang aufgenommenen Futters (in der Regel ein Brei aus Mais und Fett) nimmt während der Mastzeit allmählich zu, bis sie am Schluss 1 kg erreicht, was beim Menschen 12 kg Spaghetti auf ein Mal bedeuten würde. Bei Gänsen sind die Mengen noch höher.

Die Leber einer zwangsgefütterten Ente wird auf das Zehnfache vergrössert, wobei die Tiere nicht mehr richtig atmen und sich nicht mehr richtig bewegen können

Das zwangsgefütterte Tier wird fettleibig. Seine kranke und übergrosse Leber übt einen immensen Druck auf die Lunge und andere Organe aus. Das Tier kann sich nicht mehr richtig bewegen und schlecht atmen.

Die Sterblichkeitsrate kann 20-mal höher sein als bei Aufzucht ohne Zwangsfütterung

Sie ist die Folge von Verletzungen, Krankheiten und Leberfunktionsausfällen.
 

Zusätzlich zur Zwangsfütterung werden Tierschutzrichtlinien nicht eingehalten

Die Tiere sind miteinander in Käfigen eingesperrt und haben nicht genug Platz, um sich zu bewegen und ihre Flügel auszubreiten. Darüber hinaus sind sie ihrer Grundbedürfnisse wie Zugang zu Wasser und frischer Luft beraubt. 

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