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„Fashion Weak”: Prada verschläft mit Echtpelzmode Trend der Zeit


Als Mitglied der  Fur Free Alliance (FFA) fordern wir im Zuge einer neuen Kampagne das Luxuslabel Prada auf, endlich auf Echtpelz zu verzichten. Der Beginn der Fashion Week-Saison in New York, wo alle Blicke auf die grossen Modehäuser gerichtet sind, ist ein idealer Zeitpunkt für Prada, um ein Zeichen zu setzen. Konkurrenten wie Gucci, Versace, Armani, Michael Kors, Donna Karan oder HUGO BOSS sind bereits Vorreiter was pelzfreie Mode betrifft.


Tierpelz in der Mode nicht mehr „en vogue”

Die Mehrheit der Verbraucher will nichts mit dem Pelzhandel zu tun haben, einige grosse Modemarken haben bereits angekündigt, auf die Verwendung von Echtpelz zukünftig zu verzichten. Länder wie Norwegen, die Niederlande und Belgien distanzieren sich von Tierquälerei, indem sie die Pelztierhaltung verbieten. Auch Grossstädte wie San Francisco und São Paulo haben den Verkauf von Pelzen verboten. In Los Angeles soll der Verkauf von Pelz nun ebenfalls verboten werden, wie auch in Grossbritannien, wo im Jahr 2000 ein Verbot der Pelztierzucht eingeführt wurde.



Die furchtbaren Auswirkungen der Pelztierindustrie

Wilde Tiere auf Pelzfarmen verbringen ihr ganzes Leben in engen Käfigen, deshalb fehlt ihnen die Fähigkeit, natürliches Verhalten zu entwickeln. Schlussendlich werden sie grausam getötet. In der Wildnis werden die Tiere tagelang in Fallen gehalten, ohne Nahrung oder Wasser, bis Pelzfänger kommen, um sie zu holen. Oft nagen sie aus Verzweiflung an ihren eigenen Gliedmassen, um zu entkommen.

 

Pelzproduktion ist auch eine schwerwiegende Umweltbelastung. Pelzfarmen und Gerbereien pumpen Abfälle und giftige Chemikalien in Erde und Wasser. Die Fallen, die für das Fangen von Wildtieren verantwortlich sind, verstümmeln und töten häufig auch andere Tiere, wie gefährdete Arten und sogar Haustiere.



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