VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Stopfmast


Das kurze Leben der Enten und Gänse beginnt in einer Brüterei. Nach dem Schlüpfen werden die Küken am Fliessband nach Geschlecht getrennt. Weibliche Küken werden nicht gebraucht: Ihr Leberwachstum ist nicht so schnell wie das der männlichen Küken  sie sind nicht profitabel. Sie werden aussortiert und zerhäckselt oder vergast. Ihren Brüdern steht ein kurzes Leben in der Zwangsmast bevor.


Nach dem Schlüpfen werden die Küken am Fliessband nach Geschlecht getrennt. Weibliche Küken werden getötet.
© VIER PFOTEN

Um Foie Gras, zu deutsch Stopfleber, herstellen zu können, wird Enten und Gänsen bis zu 3-mal täglich ein Metallrohr in die Speiseröhre eingeführt. Sie werden so mit einem Gemisch aus gekochtem Mais und Fett vollgepumpt, welches die Tiere auf Dauer erkranken lässt. Die Leber kann die grossen Mengen an Fett nicht verarbeiten und wächst. Bis zu 10-mal grösser wird sie am Ende sein. Drei lange Wochen dauert die Zwangsernährung von Enten und Gänsen, bis ihre Leber gross und fett genug ist, um als Foie Gras den Weg in den Verkauf zu finden.


Rechs: Die gesunde Leber einer Gans. Links: Die kranke Leber als Delikatesse – Foie Gras.
© VIER PFOTEN | R&D

Bei Enten und Gänsen handelt es sich um Wasservögel. Ihre natürlichen Instinkte verlangen danach, ihre Umgebung zu erkunden, sich im Wasser fortzubewegen und zu putzen. All das ist in den industriellen Stopfmastbetrieben nicht möglich. Die Tiere sind während der etwa 3-wöchigen Stopfdauer in kleinen Käfigen untergebracht, damit sie sich nicht bewegen und die angefütterte Energie dadurch nicht wieder verbrennen können.

 

Es ist kaum verwunderlich, dass in der Zwangsernährung 10- bis 20-mal so viele Tiere sterben, wie dies in der herkömmlichen Haltung der Fall ist. Es ist eine unglaubliche Qual, die die Tiere in den letzten Wochen ihres viel zu kurzen Lebens erleiden müssen.



drucken