VIER PFOTEN App nun für Iphone/Ipad und Android erhältlich


VIER PFOTEN App Download für
AndroidAndroid

IphoneIphone

Hitzegefahr für Hunde


Die Frühlings- und Sommerhitze macht auch unseren Heimtieren zu schaffen. Und das bereits ab Temperaturen von 20 Grad.


 

Da Hunde nicht wie Menschen schwitzen, drohen ihnen beim Herumtollen schwere Herz- und Kreislaufstörungen bis hin zum Hitzeschlag. Legen Sie Aktivitäten daher eher in die kühleren Morgen- und Abendstunden und brechen Sie sofort ab, wenn der Hund erste Anzeichen von Erschöpfung zeigt. Setzen Sie den Ausflug auf keinen Fall gegen seinen Willen fort. Gerade ältere Hunde brauchen regelmässige Abkühlungs- und Ruhephasen mit ausreichend frischem Trinkwasser.


Todesfalle Auto

Ganz besondere Vorsicht ist im Auto geboten: Wer keine Klimaanlage hat, sollte längere Fahrten mit dem Hund möglichst in die Morgen- und Abendstunden legen. Ein Verkehrsstau kann sonst leicht zur Gefahr werden. Lassen Sie Ihren Vierbeiner niemals allein im Auto zurück; auch ein Schattenplatz heizt sich schnell auf und kann somit zur tödlichen Falle werden. Bedenken Sie auch, dass die Sonne wandert. Passanten, die an heissen Tagen einen Hund allein in einem geschlossenen Auto bemerken, sollten deshalb unverzüglich die Polizei alarmieren.


Das Auto kann bereits bei Temperaturen um 20 Grad zur Todesfalle für Tiere werden.
© VIER PFOTEN

Temperaturen steigen rasant

Bei konstanter Aussentemperatur von 20 Grad, die auch schon im Frühling ohne weiteres erreicht wird, steigt die Innentemperatur des Autos nach 5 Minuten auf ca. 24 Grad, nach zehn Minuten auf 27 und nach 30 Minuten auf 36 Grad.* Der Hund kann sich nicht mehr auf natürliche Weise durch Hecheln abkühlen. Seine gesunde Körpertemperatur von 38 bis 39 Grad steigt rasant an, er droht zu kollabieren. Steigt seine Körpertemperatur gar auf 43 Grad, schwebt das Tier in Lebensgefahr.


Was Sie im Notfall tun können:

Wenn Sie einen Hund in einem geschlossenen Wagen leiden sehen, sollten Sie so schnell wie möglich handeln:

 

  1. Versuchen Sie zuerst, den Autofahrer ausfindig zu machen, zum Beispiel durch lautes Rufen auf dem Parkplatz oder indem Sie den Halter in angrenzenden Geschäften ausrufen lassen.
  2. Mobilisieren Sie möglichst viele Menschen zu dieser Aktion,  mindestens eine Person sollte den Zustand des eingesperrten Tieres aufmerksam beobachten.
  3. Lässt sich der Halter nicht auffinden, rufen Sie Polizei oder Feuerwehr. Sie ist  berechtigt, notfalls die Scheibe des Autos einzuschlagen, um das Tier zu retten.

Schwebt der Hund bereits offensichtlich in Lebensgefahr, könnten Sie im Notfall auch selbst die Scheibe des Fahrzeugs einschlagen, um ihn zu befreien. Allerdings begehen Sie damit auf jeden Fall eine Sachbeschädigung, die mit einer Anzeige geahndet werden kann – auch wenn der Umstand die Tat rechtfertigt.

 

 

 

*Quelle: liliput-lounge


drucken