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Regelmässige Updates


Update, 19. Mai 2017

Das folgende Statement hat die Raubtierpark Subingen AG heute verlauten lassen:

 

"Die an der Generalversammlung der Raubtierpark Subingen AG am 25.02.2017 beschlossene Kapitalerhöhung auf CHF 2,1 Mio. konnte erfolgreich durchgeführt werden. Damit wurde die finanzielle Grundlage für den Kauf der Siky Ranch geschaffen. Mit der Verlegung des Subinger Raubtierparks nach Crémines wird die Zwangsräumung vermieden und die Tiere können gerettet werden.

Bereits per 01.06.2017 übernimmt die Raubtierpark Subingen AG die Siky Ranch. Die nötigen Planungen und Vorabklärungen zur Umgestaltung des bisherigen Zoos zur Schaffung der Voraussetzungen für den Umzug von René Strickler´s Raubtieren von Subingen nach Crémines laufen seit Wochen auf Hochtouren.

 

Als Betriebsleiter konnte Marc Zihlmann, ein erfahrener Tierpfleger, der auch früher bereits für René Strickler tätig war, verpflichtet werden. Für die Tiere in Subingen wird in den nächsten Wochen zunächst alles wie gewohnt weitergehen und der Raubtierpark bleibt für Besucher geöffnet. Die Tiere in Crémines werden weiterhin von den ihnen vertrauten Tierpflegern versorgt. Um die Zusammenlegung beider Tierparks zu ermöglichen, wird in Crémines bereits ab 01.06. in Bauphase 1 mit den Vorbereitungen zur Neugestaltung der Raubtiergehege begonnen. Aber auch während der Umbauarbeiten wird die Siky Ranch in Crémines für Besucher geöffnet bleiben."


Update, 6. März 2017

Das folgende Statement hat die Raubtierpark Subingen AG heute verlauten lassen:

 

"Am 25. Februar 2017 hat die Raubtierpark Subingen AG beschlossen, das Aktienkapital um CHF 2.0 Mio. zu erhöhen, um damit die finanziellen Mittel für das Projekt Raubtierpark Siky Ranch bereitzustellen. Am vergangenen Dienstag haben der heutige Betreiber der Siky Ranch und die Raubtierpark Subingen AG eine Vereinbarung unterzeichnet, gemäss welcher die Raubtierpark Subingen AG per 1. Juni 2017 Immobilien und Anlagen übernehmen wird. Vorgesehen ist, dass zukünftig die Raubkatzen und Haustiere von René Strickler‘s Raubtierpark ihr zu Hause in Crémines neben den bereits vorhanden Raubvögeln und einheimischen Tieren der Siky Ranch haben werden.


Vor dem Umzug von Subingen in die Siky Ranch sind umfangreiche Planungs- und Bauarbeiten in Crémines erforderlich. Bis die bestehenden Anlagen den heutigen Anforderungen an eine moderne artgerechte Haltung von Raub-und Wildtieren angepasst sind, müssen René Stricklers Raubkatzen auch noch bis in den Herbst in Subingen auf den Umzug warten. René Strickler’s Raubtierpark und die Siky Ranch sind weiterhin für Besucher geöffnet. Informationen zu Öffnungszeiten und Programm werden jeweils auf der Homepage von René Strickler´s Raubtierpark und Siky Ranch bekannt gegeben. Eine Präsentation des Projektes ist für den Monat April geplant."


Update, 3. November 2016:

Das folgende Statement hat die Raubtierpark Subingen AG heute verlauten lassen:

 

"In den vergangenen Monaten hat René Strickler mit seiner Raubtierpark Subingen AG intensiv versucht für seine Raubtiere die zukünftige Standortfrage zu lösen. Im Vordergrund stehen nach wie vor Kaufbemühungen für das Grundstück am heutigen Standort . Es konnte jetzt eine Gruppe Schweizer Investoren gefunden werden, die bereit ist die finanziellen Mittel zum Erwerb der Hälfte der insgesamt 50 000m2 grossen Landparzelle zur Verfügung zu stellen. Damit könnte der Raubtierpark der derzeit rund 16 000 m2 beansprucht in Subingen bestehen bleiben. Dabei hat sich gezeigt, dass die Verhandlungen mit dem heutigen Besitzer nicht einfach sind, insbesondere gab es bis jetzt keine Zusage für den Teilkauf der Parzelle.

 

(...) Um die von Seiten der Grundstückbesitzerin geforderte gerichtlich verfügte Räumung unter allen Umständen zu vermeiden wurde in den letzten Monaten aber auch mit grossem Engagement an einem Plan B gearbeitet. Evaluiert wurden verschiedene mögliche Schweizer Standorte. Insbesondere der Standort Siky Ranch im Berner Jura (Crémines) könnte eine gute Lösung sein, allen Raubtieren zusammen mit René Strickler weiterhin eine gemeinsame Zukunft zu bieten. Die Raubtierpark Subingen AG ist dabei in konstruktiven Gesprächen mit der Gemeinde Crémines und dem Kanton Bern die nachhaltige Grundlage für die Gestaltung der Anlage zu planen. Im Gegensatz zu allen anderen Bemühungen in der Schweiz einen neuen Standort zu realisieren, ist in Crémines die Zonenfrage zeitnah lösbar. (...)"


Update, 19. September 2016:

Die Solothurner Zeitung hat heute in der Printausgabe folgende Ergänzung zur Änderung der Zone beim Raubtierpark publiziert:

 

Nach wie vor versuche die Raubtierpark Subingen AG, das Grundstück mit dem Rauptierpark von Rene Strickler zu kaufen. Dies schreibt der Präsident der AG, Werner Ballmer. Die Meldung in dieser Zeitung vom neuen Zonenplan, welcher keinen Tierpark vorsieht, ergänzt er mit dem Hinweis, dass ein Besitzer des Grundstücks jederzeit eine Zonenplananpassung beantragen könnte. Diese müsste jedoch von Bevölkerung, Gemeinderat und Kanton genehmigt werden. Weiter gehe er davon aus, dass der Raubtierpark «im heutigen Zustand» weiterbetrieben werden könnte, weil eine Zonenplanänderung nicht bedeute, dass bestehende Bauten und Anlagen verschwinden müssen.


Update, 14. September 2016:

Das Ziel von René Strickler war es nach eigenen Aussagen in den letzten Monaten stets, einen Investor für den Kauf des gesamten Areals in Subingen zu finden. Damit sollte der Raubtierpark auf lange Zeit gesichert werden. Nun hat sich herausgestellt, dass dieses Vorhaben selbst bei einem Kauf nicht realisiert werden könnte. Denn der Solothurner Regierungsrat hat den Teilzonen- und Erschliessungsplan des Gebiets Fadacker in Subingen genehmigt. Das Land, worauf der Raubtierpark heute steht, wird in eine Wohn- und Arbeitszone umgewandelt. Zuvor handelte es sich um Industrie- und Gewerbeland. Die Lage wird damit immer aussichtsloser.

 

Weitere Informationen sind im Artikel des Grenchner Tagblatts zu finden.


Update, 10. August 2016:

Das Bundesgericht hat entschieden: Die Beschwerde von René Strickler gegen den Räumungsbefehl für den Raubtierpark Subingen wurde abgelehnt. Das bedeutet, dass er das Gelände definitiv verlassen muss. Die Räumung ist damit nur noch eine Frage der Zeit, denn alle rechtlichen Mittel sind nun ausgeschöpft.

 

Der Raubtierparkbesitzer hat die Möglichkeit, das Gelände vor einer möglichen Zwangsräumung zu verlassen und den Tieren ein neues Zuhause zu bieten. Ob er die nötigen Plätze bereits organisieren konnte, ist jedoch nicht klar. Eine andere Option wäre der Kauf des Areals. Dieses kostet jedoch rund 14 Millionen Franken.

 

Weitere Informationen sind im Artikel der Solothurnerzeitung zu finden.


Update, 28. Juli 2016:

Gemäss einem Bericht in der Solothurnerzeitung wurde am 22. Juli die Raubtierpark Subingen AG mit Sitz in Subingen mit einem Eigenkapital von 100'000 Franken gegründert. Präsident des Verwaltungsrates ist Werner Ballmer, der in den vergangenen Monaten die Leitung der Task Foce Raubtierpark übernommen hat. Die nun gegründete Aktiengesellschaft hat zum Ziel, die Führung des Raubtierparks Subingen sicherzustellen. Sie befasst sich mit der langfristigen Sicherung des Standortes sowie mit der Stellvertretung vom bisherigen Besitzer René Strickler.

 

Weitere Informationen sind im Artikel der Solothurnerzeitung zu finden.


Update, 21. Juni 2016:

Eine von der Gruppe "Pro Raubtierpark René Strickler" anfang Mai eingereichte Petition forderte den Kanton Solothurn auf, den Raubtierpark Subingen finanziell zu unterstützen. Der Kanton sollte ausserdem einen Neubau des Raubtierparks auf verfügbaren Flächen eines solothurnischen Industrieareals prüfen.

 

Wie die Staatskanzlei des Kantons Solothurn nun in einer Medienmitteilung schreibt, kann der Kanton dieser Bittschrift nicht entsprechen. Dies, weil ein finanzielles Engagement des Kantons eine gesetzliche Grundlage bedingen würde. Diese ist jedoch in diesem Fall nicht gegeben. Für den Betrieb eines Raubtierparks seien ausserdem keine geeigneten Flächen verfügbar.

 

Die genaue Begründung ist in der Medienmitteilung der Staatskanzlei des Kantons Solothurn zu finden.


Update, 16. Juni 2016:

Das Bundesgericht hat entschieden, dass der Raubtierpark Subingen momentan nicht geräumt wird. Die bisher geltenden Fristen wurden also vertagt, bis das Bundesgericht über das Gesuch von René Strickler um aufschiebene Wirkung entschieden hat. Zu der Beschwerde Stellung nehmen muss nun auch die Landbesitzerin Espace Real Estate. Dies muss bis am 1. Juli geschehen. Danach entscheidet das Bundesgericht, ob dem Gesuch um aufschiebende Wirkung stattgegeben wird und damit, wie es in dem Fall weitergeht.

 

Mehr Informationen zur Stellungnahme des Bundesgerichts sind hier zu finden.


Der Park wird bis auf Weiteres nicht geräumt

Das Bundesgericht hat entschieden, dass der Raubtierpark Subingen momentan nicht geräumt wird. Die bisher geltenden Fristen wurden also vertagt, bis das Bundesgericht über das Gesuch von René Strickler um aufschiebene Wirkung entschieden hat. Zu der Beschwerde Stellung nehmen muss nun auch die Landbesitzerin Espace Real Estate. Dies muss bis am 1. Juli geschehen. Danach entscheidet das Bundesgericht, ob dem Gesuch um aufschiebende Wirkung stattgegeben wird und damit, wie es in dem Fall weitergeht.



© VIER PFOTEN

Die bisherigen Entwicklungen

Am 3. Februar 2016 fand in Solothurn die Gerichtsverhandlung zwischen dem Raubtierparkbesitzer René Strickler und der Espace Real Estate AG statt. Nachdem die Mieterstreckung für das Gelände des Parkes am 31. Dezember 2015 definitiv ausgelaufen war, wurde vor dem Richteramt abgeklärt, wie die Umsetzung der angekündigten Zwangsräumung aussehen kann. Die Zukunft der Tiere ist äusserst ungewiss, obwohl sich alle Parteien um eine Lösung bemühen. Das Gericht verlangte von René Strickler eine aktuelle Liste mit allen Tieren, deren Alter und Gesundheitszustand. Der Befund dieser Liste wird entscheiden, ob ein Expertengutachten erstellt wird, in welchem die Konsequenzen für die Tiere im Falle einer Zwangsräumung und einer damit verbundenen Umplatzierung analysiert werden.


Strickler hofft auf Kauf des Areals

Herr Strickler war damals und ist noch heute grosse Hoffnung, dass er mit seinen Tieren auf dem Grundstück bleiben kann. Es ist stets von Neuem von Interessierten Geschäftsleuten die Rede, die in den Raubtierpark Subingen investieren möchten. Ob René Strickler nun schon konkrete Investoren gefunden hat, ist VIER PFOTEN nicht bekannt.



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Umplatzierung wäre grosse Herausforderung

Ob und was für eine Rolle VIER PFOTEN bei einer Zwangsräumung spielen würde, ist unklar. Eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden sowie René Strickler ist auf jeden Fall notwendig. Die Umplatzierung von 19 Grossraubtieren ist eine Herkulesaufgabe, die keine der involvierten Parteien alleine lösen kann. VIER PFOTEN ist bereit, bei einer Zwangsräumung die Parteien zu unterstützen, wenn die Hilfe aktiv gefordert wird. In einem ersten Schritt würde die internationale Tierschutzorganisation  beratend agieren. Durch die langjährige Expertise im Bereich von Grosskatzentransfers ist VIER PFOTEN in diesem Bereich ein kompetenter Ansprechpartner.


VIER PFOTEN gegen Privathaltung und Zirkushaltung von Grosskatzen

Der Fall des Raubtierparks Subingen zeigt exemplarisch verschiedene problematische Aspekte der Wildtierhaltung: Die Haltung von Wildtieren wie Pumas, Löwen oder Tiger stellt extrem hohe Ansprüche, die höchstens von wissenschaftlich geführten Zoos und guten Auffangstationen erfüllt werden können. Nicht zuletzt muss die Finanzierung und Unterbringung der Tiere auf Lebenszeit sichergestellt werden.



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