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Tierquälerei-Fall im Kanton Thurgau


Update, 11. Oktober 2017  38 weitere Tiere versteigert


Heute wurden in Schönbühl BE 38 weitere beschlagnahmte Pferde aus dem Thurgauer Tierquälerei-Fall versteigert. Im Gegensatz zur ersten Auktion vom 17. August 2017 diesmal jedoch an den Meistbietenden. Dies erfolgte einerseits auf Betreiben der Anwälte des Landwirts sowie um illegale direkte Weiterverkäufe zu verhindern, wie dies bei der ersten Auktion leider vorgekommen sein soll.

 

Trotz aller Ermittlungen sollen jedoch noch immer nicht alle Pferde des Landwirts gefunden und beschlagnahmt worden sein.  «Es ist nicht auszuschliessen, dass in den kommenden Monaten noch weitere Tiere auftauchen werden, von denen das Veterinäramt derzeit keine Kenntnis hat» lassen die Thurgauer Behörden diesbezüglich verlauten.


Update, 18. September 2017  Weitere 77 Tiere auf Alpweiden


Wie im Rahmen des Thurgauer Tierquälerei-Fall nun offiziell bekannt wurde, befinden sich noch weitere 77 Tiere auf Alpweiden der Kantone Graubünden und St. Gallen zur Sömmerung. Es handelt sich hierbei um 55 Pferde und 22 Rinder. Da sich die Alpsaison dem Ende zuneigt, werden für die Tiere nun geeignete Plätze gesucht. Auch eine weitere Versteigerung ist nicht ausgeschlossen. VIER PFOTEN hofft, dass damit nun alle noch verbliebenen Tiere erfasst werden konnten und ein gutes Zuhause auf Lebenszeit finden werden. Währenddessen rekurriert der fehlbare Landwirt mithilfe seiner Anwälte gegen die Verfügung zur Beschlagnahmung und zum Tierhalteverbot, welche die Thurgauer Behörden im August erlassen hatten.


Update, 29. August 2017  Offener Brief an Bundesrat Alain Berset


Die Tierschutzvorfälle in Hefenhofen haben aufgezeigt, dass beim Vollzug des Schweizer Tierschutzrechts immer noch gravierende Mängel bestehen. Das Tierschutzgesetz wird nicht oder nur lückenhaft vollzogen. Dies obwohl den zuständigen Behörden ein weitgehender Handlungsspielraum zur Verfügung steht.

 

Zusammen mit den Tierschutzorganisationen Stiftung für das Tier im Recht (TIR) und ProTier hat VIER PFOTEN daher einen offenen Brief an Bundesrat Alain Berset in seiner Funktion als Vorsteher des EDI verfasst. Darin fordern die Tierschutzorganisationen Herrn Berset auf, dafür zu sorgen, dass das EDI seine im Tierschutzgesetz klar verankerte Aufsichtspflicht über den Tierschutzvollzug wahrnimmt. Der offene Brief wird von 48 Schweizer Tierschutzorganisationen mitgetragen.

 

Der offene Brief

Hintergrundinformationen offener Brief


Update, 17. August 2017


Heute wurden die Pferde vom Tierquälhof im Thurgau auf dem Gelände des Kompetenzzentrums der Armee verkauft. Wir hoffen, dass alle Pferde in gute Hände gelangt sind und sich nun von ihren Strapazen der letzten Monaten und Jahren erholen können.

 

Regierung des Kanton Thurgau hat ihre Fehler erkannt und diese Woche beschlossen, eine externe Untersuchungskommission einzusetzen. Die Kommission soll den Vollzug des Tierschutzgesetzes analysieren und Reformvorschläge ausarbeiten Wir begrüssen diesen Schritt und erwarten, dass solche skandalösen Tierschutzfälle in Zukunft verhindert werden

 

Weitere Informationen der Behörden finden Sie hier.


Update, 7. August 2017  Die Tiere sind beschlagnahmt


Erfreuliche Kehrtwende im Tierquälerei-Fall im Thurgau: Die Tiere wurden am 7. August allesamt beschlagnahmt und werden innerhalb der nächsten 24 Stunden an einen sicheren Ort gebracht. Das berichteten die Behörden an einer Medienkonferenz. Dass seit der Task Force Sitzung am Morgen so schnell gehandelt wurde, ist sehr erfreulich. Wie es aber zu so vielen toten Tieren kommen konnte, ohne dass das Veterinäramt einschreitet, müssen die Behörden aus Sicht von VIER PFOTEN nun dringend aufarbeiten. So etwas darf nicht passieren.

 

Weitere Informationen der Behörden finden Sie hier.


Tierquälerei im Thurgau

Der aktuelle Fall von Tierquälerei im Kanton Thurgau macht auch VIER PFOTEN sehr betroffen. Eine solche Vernachlässigung von Tieren ist nicht tolerierbar. VIER PFOTEN hat nun umgehend Kontakt mit den involvierten Behörden aufgenommen und die Erwartungen für ein sofortiges Eingreifen zum Wohle der Tiere ausgedrückt.

 

Am Montag, 7. August tagte eine «Task Force» mit sämtlichen zuständigen Behörden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Welche Erkenntnisse dabei gewonnen werden konnten, ist noch nicht bekannt. Sofern keine für die Tiere zufriedenstellende Lösung von den Behörden kommuniziert wird, wird VIER PFOTEN prüfen, mit welchen Mitteln am sinnvollsten geholfen werden kann.


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