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Anonymer Online-Handel von Hunden künftig verboten


Aktuell können Tierhändler in der Schweiz – dank fantasievollen Usernamen – ihre Hunde noch anonym auf Online-Plattformen zum Verkauf anbieten. Aufgrund einer Revision der Tierschutzverordnung ist damit aber bald Schluss. Ab 1. März 2018 können Online-Händler hierzulande nur noch unter Angabe ihres echten Namens und ihrer Adresse Hunde verkaufen. Die Schweiz nimmt damit eine Vorreiterrolle in Sachen Tierschutz im Internethandel ein. Besonders erfreulich: Auch die Online-Plattformen werden künftig in die Pflicht genommen, denn sie müssen die Vollständigkeit der Angaben sicherstellen. So regelt es die neue Verordnung.


Hunde aus Belgien, die über den Online-Handel nicht selten in der Schweiz landen.
© VIER PFOTEN

«Anibis.ch» geht noch weiter

Die Online Plattform Anibis.ch hat angekündigt, einen Schritt weiter als vom Gesetzgeber gefordert zu gehen: Neu dürfen auf der Plattform Tiere, die sich im angrenzenden Ausland befinden, nur noch von offiziell deklarierten Tierheimen und beim Handelsregister registrierten Züchtern verkauft werden. Privatpersonen wird dies nicht länger erlaubt sein. Zudem sind nur noch Rassekatzen zum Verkauf zugelassen, die korrekt mit einem Mikrochip gekennzeichnet sind.


Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz, kommentiert:

«Wir freuen uns sowohl über die Schritte des Bundes für ein Verbot des anonymen Hundehandels, als auch über die Massnahmen, welche die Plattform Anibis.ch einleiten wird, um den Handel mit Tieren auf ihrer Seite sowohl für die Tiere als auch die Konsumenten sicherer zu machen. Mit den gesetzlich verankerten Neuerungen besteht ein grosses Potenzial, die Schweiz als Abnehmerland für die skrupellosen und betrügerischen Welpen- und Tierhändler deutlich weniger attraktiv erscheinen zu lassen.»


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