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Nothilfe-Einsatz in Syrien


Gestern Nacht gelang es uns zwei Löwen und zwei Hunde aus Aleppo zu retten.
© VIER PFOTEN | Ahu Savan An

UPDATE, 29.07.2017

HAPPY END FÜR DIE VERBLIEBENEN TIERE VON ALEPPO

 

Gemeinsam mit dem türkischen Ministerium für Forst- und Wasserwirtschaft, türkischen Helfern und Sicherheitsfirmen haben wir es geschafft, vier weitere Tiere, zwei Löwen und zwei Hunde, aus dem „Magic World“ Vergnügungspark nahe Aleppo zu evakuieren. Nach monatelangen Planungen und zwei Wochen an Vorbereitungen vor Ort ist es nun endlich geschafft. Wir konnten alle 13 zurückgelassenen Tiere aus dem verwahrlosten syrischen Zoo in die Türkei bringen. Dort werden wir auch die vier Neuankömmlinge medizinisch untersuchen und betreuen, bis sie fit genug für eine Weiterreise sind. Wir möchten sie in artgemässe Unterkünfte bringen, damit sie endlich in ein tiergerechtes Leben starten und ihre dunkle Vergangenheit im Krieg vergessen können.


Das ist die Löwin, die wir gemeinsam mit ihrem Partner und zwei Hunden aus dem "Magic World" Vergnüngspark nahe der syrischen Stadt Aleppo retten konnten.
© VIER PFOTEN | Ahu Savan An


UPDATE, 26.7.2017:

Die medizinischen Untersuchungen sind voll im Gange

 

Unser Team vor Ort gemeinsam mit Dr. Frank Göritz vom IZW haben alle Hände voll zu tun, die Tiere ordentlich durchzuchecken, und zu chippen. Denn erst wenn wir Klarheit über den Gesundheitszustand der drei Löwen, zwei Tiger, zwei Hyänen und zwei asiatischen Schwarzbären haben, kann darüber entschieden werden, wann die Reise für die ehemaligen Zootiere aus Aleppo weiter geht. Im Moment befinden sich die neun Tiere in Karacabay (Türkei), wo man sich rund um die Uhr um sie kümmert. Sobald es Neuigkeiten über ihren Gesundheitszustand gibt, werden wir Sie darüber informieren.

 

Mehr Updates finden Sie unter anderem auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/4PFOTEN/



© VIER PFOTEN | Ahu Savan An, VIER PFOTEN | Jasmine Duthie

VIER PFOTEN rettet Tiere aus Vergnügungspark nahe Aleppo

 

Drei Monate nach unserer letzten, hochriskanten Rettungsmission im Mittleren Osten, bei der wir den Löwen Simba und die Bärin Lula aus der umkämpften Stadt Mossul (Irak) gerettet haben, ist unser VIER PFOTEN Nothilfeteam erneut auf einer äusserst riskanten Mission.

 

In enger Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten haben wir neun Tiere aus einem Vergnügungspark in der Nähe von Aleppo, einer der schlimmsten Kriegs- und Krisenregionen der Welt, gerettet.

 

Trotz schwerer, kämpferischer Auseinandersetzungen in Aleppo und den umliegenden Regionen, gelang es unserem LKW, die neun nahezu verhungerten Tiere sicher an die syrisch-türkische Grenze zu bringen. Von dort aus geht die Reise für die Tiere sofort weiter. Wir bringen sie in ein Wildtierschutzzentrum in Karacabey, nahe der türkischen Stadt Bursa, wo sie eine vorübergehende Unterkunft finden werden. Es warten ausserdem noch mehr Tiere auf ihre Rettung in Aleppo. Wir hoffen diese in den nächsten Tagen ebenfalls in Sicherheit bringen zu könnnen.

 

Wir freuen uns natürlich sehr, wenn Sie unsere Rettungsmission mit einer Spende unterstützen möchten:


Neun Tiere konnten bisher sicher aus Syrien gerettet werden

 

Drei Löwen (ein Weibchen und zwei Männchen), zwei Tiger (ein Weibchen und ein Männchen), zwei Asiatische Schwarzbären (ein Weibchen und ein Männchen) und zwei Hyänen (ein Weibchen und ein Männchen) zählen zu den ersten neun Überlebenden aus einemverwahrlosten Zoo nahe Aleppos in Syrien.

 

Der anhaltende Krieg hat seine Spuren auch an den Tieren hinterlassen. Mangelnde Wasser- und Futterzufuhr sowie fehlende medizinische Betreuung haben sie seelisch und körperlich traumatisiert. Viele der Zootiere wurden durch Bombenangriffe getötet. Es gab kein Entkommen aus dieser tödlichen Falle für sie. Mit unserer Mission wollen wir zeigen, dass diese Tiere es auch verdient haben, von uns Menschen gesehen und gehört zu werden“, sagt Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz.

 

Für ihn war klar, dass sie den Zoo schnellstens verlassen müssen: „Der immer schlechter werdende Gesundheitszustand der Tiere macht uns grosse Sorgen. Ausserdem können Wildtiere wie Bären und Grosskatzen, die in desolaten Gehegen untergebracht sind, für Menschen schnell eine Gefahr darstellen.“


Tiere sind stark dehydriert und müssen erst aufgepäppelt werden

 

Die ersten geretteten Tiere sind alle extrem erschöpft und dehydriert. Viele haben kleine Wunden, aber keine gröberen Verletzungen. Unser VIER PFOTEN Team vor Ort hat die Tiere mit Wasser versorgt und sie sind am Weg der Besserung.

 

Unterstützt von türkischen Tierschützern begannen die Tiere ihre Reise in ein Tierschutzzentrum in Karacabey nahe der Stadt Bursa. Dort werden sie, sobald auch die restlichen Tiere eingetroffen sind, von unserem VIER PFOTEN Team untersucht und medizinisch betreut. Sofern es ihr Gesundheitszustand zulässt, werden die ehemaligen Zoobewohner in ein neues und adäquates Zuhause gebracht. 


Wie Sie helfen können?

Sie möchten unser Team vor Ort unterstützen? Wir freuen uns über jede Spende für unseren Retungseinsatz in Syrien.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!



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