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Gesetzliche Vorgaben


Schweizer Tierschutzverordnung

Artikel 25 Abs. 4 der Schweizer Tierschutzverordnung schreibt vor, dass Tierhalter Massnahmen treffen müssen, um zu verhindern, dass sich ihre Tiere unkontrolliert vermehren. Durch die etwas unklare Formulierung ist bislang leider nicht gewährleistet, dass alle Katzenbesitzer ihre Freigängerkatzen auch konsequent kastrieren lassen.

 

Für Streunerkatzen fühlt sich leider niemand verantwortlich und die Population der Tiere wächst stetig weiter. Durch die hohe Populationsdichte kommt es oft zu Nahrungsknappheit. Die hungrigen Streunerkatzen sind viel anfälliger für Infektionskrankheiten und Parasiten befall. Katzenseuche (Panleukopenie), Katzenschnupfen und die tödlich verlaufende Leukose sind die wichtigsten Beispiele dafür. Bei der Paarung und bei Revierkämpfen werden viele der Krankheiten übertragen, und daher schreitet deren Verbreitung immer weiter fort. Viele Katzen sterben qualvoll nach langer Leidenszeit.



© VIER PFOTEN

Die Streunerkatzen stellen durch die leichte Übertragbarkeit der Krankheiten nicht nur eine Gefahr für Hauskatzen mit Auslauf dar, sondern auch für Menschen: Parasitenerkrankungen wie Toxoplasmose und Echinokokkose sind sogenannte Zoonosen, d.h. Krankheiten, die von den Tieren auf den Menschen übertragbar sind. Da eine grosse Zahl streunender Katzen auch für Unmut in der Bevölkerung sorgt, in dem sie Privatgärten verschmutzt oder geschützte Wildtiere jagt, wird sie nicht selten auf rechts- und tierschutzwidrige Art vergiftet, erschlagen oder ertränkt. Diese immer noch gängigen Praktiken gilt es auf alle Fälle zu verhindern.


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