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TANZBÄRENPARK Belitsa


Der TANZBÄRENPARK Belitsa wurde im Jahr 2000 eröffnet und 2004 erweitert. Er befindet sich im Rila-Gebirge, circa 170 Kilometer südöstlich von Sofia in Bulgarien. Insgesamt 28 ehemalige Tanzbären hat VIER PFOTEN bereits von ihren Qualen befreit und artgemäss untergebracht. Auf dem rund 12 Hektar grossen Gelände leben derzeit 28 Tiere. Das angeschlossene Informationszentrum bietet den Besuchern eine Aussichtsplattform über das gesamte Gelände; hier ist auch der medizinische Behandlungsraum für die Bären untergebracht. Letzter Ankömmling im TANZBÄRENPARK ist der 2011 geborene Bär Monti, der bis zu seiner Rettung durch VIER PFOTEN in einem etwa neun Quadratmeter grossen Verschlag vor einem Hotel hauste.

 

Die Tatsache, dass so viele der in Belitsa lebenden ehemaligen Tanzbären Winterruhe halten, ist ein Zeichen dafür, dass es den Tieren gut geht und ihre Lebensbedingungen ihren natürlichen Anforderungen entsprechen. Gut die Hälfte aller Tiere gräbt sich darüber hinaus ihre eigene Höhle.



© VIER PFOTEN | Mihai Vasile

Erfolgreiche Beendigung der Tanzbärenhaltung in Bulgarien und Serbien

Obwohl die Ausbildung von Bären zu Tanzbären in Bulgarien seit 1998 offiziell verboten ist, konnte dieses traurige Kapitel innerhalb der EU erst 2007 beendet werden. Im Jahr 2007 konnten die letzten drei Tanzbären Bulgariens in den TANZBÄRENPARK Belitsa transferiert werden.



© VIER PFOTEN

Die Bären wurden jahrelang mit qualvollen Methoden dazu gezwungen, tanzen oder Alkohol trinken zu müssen. Um einem Bären das „Tanzen“ beizubringen, wird das Jungtier meist auf glühend heisse Metallplatten gezwungen, auf denen es, um den Schmerz zu lindern, abwechselnd seine Pfoten hebt. Währenddessen wird eine Melodie gespielt. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die Tiere automatisch, aus Angst vor neuem Schmerz, auch ohne die heissen Platten beginnen, die Pfoten zu heben. Um die Tiere besser kontrollieren zu können, werden Ringe durch die hochsensiblen Nasen und Lefzen gezogen. Zur Sicherheit des Bärenführers werden den Tieren zudem mehrmals jährlich die durchbluteten Krallen ohne Betäubung unter unvorstellbaren Schmerzen gekürzt. Die schlechte Ernährung sowie die schlechte Unterbringung der Tiere bringen den Bären zusätzlich zu den Qualen auch noch gesundheitliche Probleme, die oftmals zu schweren Erkrankungen führen.

 

Mit der erfolgreichen Rettung und Überführung der letzten serbischen Tanzbären nach Belitsa im Jahr 2009 hat VIER PFOTEN auch bereits erste Schritte zur Beendigung der Tanzbärenhaltung außerhalb der EU unternommen.



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