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Bärenhaltung in der Ukraine


Grausame Kampfbärenpraxis

Obwohl der Einsatz von Kampfbären seit 2015 gesetzlich verboten ist, leiden immer noch etwa 15 - 20 Bären unter den tierquälerischen Praktiken. Die Bären werden zu Trainingszwecken von Jagdhunden attackiert. Wehren können sie sich dabei kaum. Sie sind angekettet, oftmals unterernährt und teilweise werden ihnen sämtliche Krallen entfernt, damit sie die Hunde nicht ernsthaft verletzen können. Alleine das Ziehen der Krallen ist mit unglaublichen Schmerzen verbunden. Wie bei vielen anderen Tieren auch, ist die Kralle des Bären stark durchblutet und mit Nerven durchzogen. Das Ziehen einer Kralle ist in etwa mit dem Abschneiden der Fingerkuppe eines Menschen vergleichbar. 



Mehr als 100 Bären in schlechter Haltung

Insgesamt gehen wir davon aus, dass es ca. 100 Bären in der Ukraine gibt, die privat gehalten und zur Unterhaltung von Touristen missbraucht werden. Sie fristen ihr Dasein in winzigen Käfigen in der Nähe von Restaurants, Hotels oder sogar Tankstellen. Ihr Zweck: die Aufmerksamkeit von Menschen zu erregen. 


VIER PFOTEN seit 2012 in der Ukraine aktiv

Durch den Einsatz  von VIER PFOTEN konnten seit 2012 bereits mehrere Bären aus ihrem tristen Dasein befreit und in die BÄRENSTATION Nadiya, die staatlich betriebene Bärenauffangstation Synevyr und den BÄRENWALD Domazhyr und überführt werden.In der BÄRENSTATION Nadiya in Zhytomyr (Westukraine) leben aktuell fünf Bären. Die Kapazitäten sind damit aber leider ausgeschöpft. Umso erfreulicher, dass mit dem BÄRENSCHUTZZENTRUM Domazhyr nun endlich weiteren Bären ein artgemässes Leben geboten werden kann.


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