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Erster Bewohner des Arosa Bärenlandes steht fest


Im Sommer dieses Jahres wird das Arosa Bärenland eröffnet. Jetzt steht fest, wer der erste Bewohner des Bärenschutzzentrums im Kanton Graubünden sein wird: der letzte Zirkusbär Serbiens. Der noch namenlose Bär ist eine Kreuzung aus Europäischem Braun- und Eisbär. Bis zu seiner Rettung Ende 2016 litt der Bär in einem serbischen Zirkus. 


Dieser Bär wird der Bewohner des Arosa Bärenlandes sein.
© VIER PFOTEN | Hristo Vladev

Ein Zirkusleben unter schlimmsten Bedingungen

In seinem ursprünglichen Zuhause, dem serbischen Zirkus Corona, lebte der Bär in einem winzigen, verrosteten und vermüllten Metallkäfigen, der keinerlei Schutz vor Regen und Sonne bot. Der gross gewachsene Bär konnte sich in seinem Käfig nicht einmal aufrichten. Im Oktober 2016 wurde der Bär schliesslich von den serbischen Behörden unter logistischer Mithilfe von VIER PFOTEN konfisziert. Seither lief ein behördliches Verfahren um die endgültige Unterbringung der konfiszierten Tiere. Nun, da dieses endlich abgeschlossen ist, kann der Bär im Sommer 2018 in die Schweiz transferiert werden und ins Arosa Bärenland einziehen.



Temporäre Unterbringung im Zoo Palic

Im Zoo Palic, wo der Bär übergangsweise lebt, zeigt er sich bislang sehr aktiv und hat ein freundliches Wesen, auch gegenüber Artgenossen in benachbarten Gehegen. Er wiegt derzeit rund 350kg. Im Zoo Palic kann er sich deutlich mehr bewegen, als dies in dem engen Käfig im Zirkus der Fall war. Dadurch hat er seit seiner Rettung deutlich an Muskelmasse zugelegt. Der 11-jährige Bär war bei seiner Konfiszierung in einem relativ schlechten gesundheitlichen Zustand. Vor allem seine Zähne haben durch die jahrelange Fehlernährung stark gelitten. Er benötigt dringend eine Zahnbehandlung, ein Teil seines Kiefers scheint stark beschädigt zu sein.

 


Seit seiner Konfiszierung ist der Bär temporär im serbischen Zoo Palic untergebracht.
© VIER PFOTEN

Arosa Bärenland: Ein neues Zuhause in den Bündner Bergen

Das Arosa Bärenland wird dem Bären und weiteren Artgenossen ein Leben in der Natur auf rund 3 Hektaren bieten. In seinem grosszügigen Gehege werden ihm zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und viel Abwechslung geboten: Er wird im Teich baden, sich im Wald und zwischen Sträuchern verstecken und über die Weiden ziehen können. Derzeit sind die Bauarbeiten aufgrund der Wintersaison in Arosa unterbrochen. Sobald es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird weiter an der Fertigstellung des Bärenschutzzentrums gearbeitet. Geplant ist die Eröffnung des Arosa Bärenlandes im August 2018. Der erste Bewohner wird kurz vorher in seinem neuen Zuhause eintreffen. Dort wird er dann auch seinen offiziellen Namen erhalten.

 

Den aktuellen Stand der Bauarbeiten können Sie über die Livecam jederzeit mitverfolgen.


Und so sieht das zukünftige Zuhause des ehemals gequälten Bären aus.
© Arosa Tourismus / Nina Mattli

Jetzt helfen und Arosa Bären-Pate werden

Mit einer monatlichen Spende von mindestens 50 Franken sind Sie als Pate beim Bauen mit dabei. Nach der Eröffnung des Bärenlandes finanziert Ihre Patenschaft die Futter- und Pflegekosten für die geretteten Bären in Arosa. Jetzt Arosa Bären-Pate werden.


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